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Schnittstellen erfassen

Über den (+) Button unterhalb der Schnittstellenliste kann ein neues Schnittstellenobjekt angelegt werden.

Nach Auswahl von Typ und Software werden die restlichen Felder mit den in der Software-Konfiguration definierten Vorgaben befüllt. Im Standardfall sind keine weiteren Anpassungen notwendig.

Zum Abschluss muss der Speichern Button betätigt werden.

* Pflichtfeld * Standardwert

QA Prüfung: Über das Setzen des Häkchens kann kenntlich gemacht werden, dass sich die Schnittstelle in der Qualitätsabnahme befindet und geprüft wird. Ist das Häkchen gesetzt und wird das Formular gespeichert, wird automatisch eine E-Mail an die Verantwortliche Stelle des Datensatzes verschickt.

Typ*: Auswahl des Schnittstellentyps über ein Dropdown-Menü.

Externe Schnittstelle: Wenn angehakt kennzeichnet diese Checkbox eine Schnittstelle, die von einem externen Anbieter konfiguriert wurde. Alle weiteren Felder zur internen Konfiguration einer Schnittstelle werden deaktiviert.

Software*: Software, die für die Schnittstellenkonfiguration verwendet werden soll. Auswahl über ein Dropdown-Menü.

Endpoint-Name**: Name des Endpunktes der Schnittstelle. Setzt sich aus dem Schnittstellen-Typ und dem Kurznamen des Datensatzes zusammen.

Titel**: Titel der Schnittstelle. Setzt sich aus dem Schnittstellen-Typ und dem Titel des Datensatzes zusammen.

Version*: Version des zugrundeliegenden Schnittstellentyps. Auswahl über ein Dropdown-Menü. Kann bei nicht OGC Schnittstellen auch frei eingetragen werden.

Server**: Name des Servers, auf dem die Schnittstelle erstellt wurde. Auswahl über ein Dropdown-Menü.

Instanz / Ordner**: Name der Instanz oder des Ordners, in der/dem die Schnittstellenkonfigurationen liegen.

Interne URL*: Interne Server-URL, über die die Schnittstelle intern aufgerufen werden kann. Setzt sich aus den vorher eingetragenen Informationen zusammen.

Externe URL**: Externe Server-URL, über die die Schnittstelle extern aufgerufen werden kann. Für den Pfad der URL wird der Endpoint-Name herangezogen.

Klickradius (Px): Gibt an in welchem Radius um ein Objekt eine GetFeatureInfo Abfrage ausgelöst wird. Nur bei WMS Schnittstellen einstellbar.

Max. Features: Maximale Anzahl von Features, die bei einen Aufruf zurückgegeben werden. Nur für WMS/WFS/WFS-T Schnittstellen einstellbar.

zusätzliche Informationen: Freitextfeld um sonstige Informationen zu der Schnittstelle zu dokumentieren.

Spezialeinstellungen

Automatische Config-Generierung deaktivieren: Über die Checkbox kann für die gewählte Schnittstelle das automatische Generieren der Konfigurationsdateien deaktiviert werden. Im Veröffentlichungsworkflow werden dann nur die manuell hinterlegten / bearbeiteten Dateien verschoben.

Konfigurations-Management deaktivieren: Über die Checkbox kann die komplette Verwaltung von Konfigurationsdateien für diese Schnittstelle deaktiviert werden. Es wird dann nur der Status der jeweiligen Schnittstelle im Veröffentlichungsworkflow angepasst.

WMS Themenkonfiguration

Nur sichtbar für Schnittstellentyp "WMS" / "WMS-Time" und die Software "deegree" und "MapServer". Im linken Bereich werden sämtliche, noch nicht zugeordnete WMS Layer angezeigt. Diese können via Drag-and-Drop in den rechten Bereich verschoben werden. Dabei kann eine beliebige Reihenfolge gewählt werden und Contentlayer in Gruppenlayern organisiert werden. Diese Struktur wird in den WMS Capabilities abgebildet. Werden keine Layer im rechten Bereich zugeordnet, werden sämtliche verfügbaren Layer nach der Reihenfolge wie unter Collections angegeben im WMS angelegt.

geschützte Schnittstellen konfigurieren

Funktion kann über das Hinzufügen von serviceSecurity in modules in der config.js aktiviert werden.

Über das Drop-Down Menü Absicherung können folgende Arten der Absicherung ausgewählt werden (Liste kann über das Objekt securityType in der config.js erweitert werden): - Basic Auth - AD SSO - IP Schutz - Referer-Filter

Zu beachten ist hierbei, dass bei Auswahl AD SSO weitere Einstellungsmöglichkeiten existieren, wobei alle anderen Optionen rein informativ sind und weitere Angaben unter z.B. den Kommentaren abgelegt werden müssen

AD SSO Wird aus dem Drop-Down "AD SSO" gewählt, werden Eingabemöglichkeiten für die Berechtigung von AD-Gruppen sowie für die Abgesicherte URL (wird automatisch aus externe URL befüllt) eingeblendet. Nach Klick auf AD Gruppen berechtigen wird ein Fenster geöffnet, in dem im Suchschlitz am oberen linken Rand nach einer AD Gruppe gesucht werden kann. Suchergebnisse können über _+ in die Liste der berechtigten Gruppen hinzugefügt werden. Berechtigte Gruppen können über - auch wieder aus der Liste entfernt werden.

Hinweis: Der UDP-Manager selbst bietet keine Absicherungsschicht, sondern nur eine Eingabemöglichkeit zur Abbildung der Berechtigung.

Schnittstellen-Metadaten

Kopplung

Im Bereich Schnittstellen kann unter dem Punkt Metadaten die Verknüpfung zum Schnittstellen-Metadatensatz gespeichert werden. Nach Auswahl des Quellkatalogs kann über den Knopf mit Lupe-Symbol der Metadatenkatalog nach diese Schnittstelle durchsucht werden. Dafür wird der Wert aus dem Feld "Titel", oder wenn befüllt die Metadaten-UUID verwendet. In einem sich neu öffnenden Fenster werden die Suchergebnisse angezeigt. Nach Auswahl eines Ergebnisses aus der Metadatensuche werden die Felder "Beschreibung", "Schlagworte", "Zugangsbeschränkungen" und "Nutzungsbedingungen" automatisch befüllt.

Anlegen und Veröffentlichen

Neben der Kopplung mit vorhandenen Metadaten, ist es auch möglich die Schnittstellen-Metadaten direkt aus dem UDP-Manager anzulegen. Diese Funktionalität ist als Modul integriert und kann in der UDP-Manager Konfiguration an- und ausgeschaltet werden. Sie ist für Metadatenkataloge ausgelegt, die den InGrid Editor Next Generation (IGE-NG) als Grundlage haben.
Wie im IGE-NG auch, können im UDP-Manager die Metadaten zunächst angelegt und anschließend veröffentlicht werden. Bisher ist dies nur als einmaliger Vorgang eingebaut. Die Möglichkeit die Metadaten anzupassen und zu aktualisieren besteht noch nicht, wird aber folgen.

Über die Buttons hinter dem Feld Metadaten UUID können die Schnittstellen-Metadaten angelegt und veröffentlicht werden. In einem sich öffnenden Fenster muss als erstes der Metadatenkatalog ausgewählt werden, in den die Metadaten geschrieben werden sollen. Welche Kataloge zur Verfügung stehen und deren Spezifikation, kann über die UDP-Manager Konfiguration gesteuert werden. Im Anschluss muss der Zielordner des Kataloges ausgewählt werden, in den der Metadatensatz eingeordnet werden soll.

Die URL der Vorschaugrafik wird automatisch generiert. Die Vorschaugrafik sollte vor dem Anlegen geprüft werden, ob die Daten zufriedenstellend dargestellt werden. Es kann auch ein eigener GetMap-Request hinterlegt werden.

Mit Klick auf Anlegen wird der Schnittstellen-Metadatensatz angelegt und ist dort als in Bearbeitung markiert. Mithilfe der Checkbox Metadaten direkt veröffentlichen kann gesteuert werden, ob der Metadatensatz in diesem Schritt direkt veröffentlicht werden soll. Ist dies noch nicht sofort gewünscht, kann dies nachgelagert über einen Klick auf den hinteren Button hinter dem Feld Metadaten UUID vollzogen werden.

Eine UUID für den Metadatensatz wird in diesem Prozess automatisch im IGE-NG vergeben und im UDP-Manager eingetragen. Außerdem wird der Quellkatalog gesetzt, je nach Auswahl des Metadatenkataloges. Die weiteren Informationen zu Beschreibung, Schlagworten, Nutzungsbedingungen und Zugriffbeschränkungen werden in den UDP-Manager geschrieben sowie der Status gesetzt.

Um den Status der Schnittstellen-Metadaten abzubilden, wurde einen Symbolik, angelehnt an den IGE-NG, eingeführt:

  • - keine Metadaten gekoppelt
  • - Metadaten angelegt
  • - Metadaten veröffentlicht oder gekoppelt

weitere Hinweise

  • Die Metadaten können unabhängig vom Status der Schnittstelle angelegt werden. Für die Einträge im IGE-NG wird dabei immer die produktive externe URL genutzt. Sollte diese im UDP-Manager noch nicht vorhanden sein, wird sie aus dem urlExtTemplate zusammengesetzt.
  • Am Datensatz muss eine Kopplung mit einem Datensatz-Metadatensatz vorliegen, damit im Hintergrund benötige Informationen beschafft werden können.
  • Das Veröffentlichungsrecht, welches im IGE-NG gesetzt werden kann, leitet sich automatisch von der Freigabeebene im UDP-Manager ab.
  • Eine Aktualisierung der Schnittstellen-Metadaten kann noch nicht über den UDP-Manager erfolgen. Sollte dies notwendig sein, bevor die Metadaten veröffentlicht werden sollen, muss dieser Schritt direkt im IGE-NG vorgenommen werden. Anschließend ist es allerdings nicht mehr möglich den Metadatensatz über den UDP-Manager zu veröffentlichen. Auch dies muss dann im IGE-NG geschehen. Ist dies erfolgt, sollte im UDP-Manager dennoch erneut der Veröffentlichungsbutton geklickt werden, damit der Status angepasst wird.

Wo kommen die einzelnen Informationen her?

Quelle Informationen
UDP-Manager Konfiguration - Koordinatenreferenzsysteme
- Kopplungstyp
- Beschreibung
- Erläuterungen
- Rechtliche Grundlage
UDP-Manager Konfiguration
Codeliste IGE-NG
- Adressen/Kontaktinformationen
- Klassifikation/Art/Version des Dienstes
- Operationen (Art)
- Zeitbezüge (Typ)
- Sprache
- Datenformat
- INSPIRE Konformität
Datensatz-Metadaten - Dargestellte Daten
- Zugriffsbeschränkung
- Nutzungsbedingungen
- INSPIRE
- Kontaktinformationen - Herausgeber
- Raumbezug
Auswahl Metadatensatzerstellung im UDP-Manager - Zielordner
- Identifikator des übergeordneten Metadatensatzes
- Vorschaugrafik
UDP-Manager Einträge - Titel → Schnittstellen Titel
- Kurzbeschreibung → Endpunkt Schnittstelle
- Operationen - Zugriffs-URLs → externe URL

Layer

Unter diesem Tab sind alle Layer, die dieser Schnittstelle zugeordnet sind aufgelistet und editierbar. Die selben Layer können auch im Bereich (Collections)[../collection/#Layer konfigurieren] bearbeitet werden.

Konfiguration

Unter diesem Tab können die für diese Schnittstelle generierten Konfigurationsdateien betrachtet und editiert werden.

HINWEIS: Das manuelle Anpassen von einzelnen Konfigurationsdateien sollte nur im Ausnahmefall durchgeführt werden!

Workspace neu laden/validieren

Workspace neu laden: Die deegree und ldproxy Instanz muss neu initialisiert werden, damit neue Schnittstellenkonfigurationen oder Änderungen sichtbar werden. Dafür muss der Workspace neu geladen werden. Diese Verfügbarkeit dieser Funktion kann in Softwareeinstellungen konfiguriert werden.

Workspace validieren: Die Konfigurationsdateien in einem Workspace können hiermit validiert werden. Als Ergebnis wird eine Auflistung von Fehlern, die in den Konfigurationsdateien bestehen, ausgegeben. Nur für deegree Schnittstellen verfügbar!

Statistik

Bei aktiviertem Besucherstatistik-Modul (siehe modules) kann unter diesem Tab eine grafische Darstellung der Requestzahlen nach Monat für diese Schnittstelle eingesehen werden.

Veröffentlichungsworkflow

Befindet sich der Datensatz im Bearbeitungsmodus, kann über den Button "Konfigurationsdateien generieren" die Schnittstellenkonfigurationen erzeugt werden. Es werden dabei immer alle Schnittstelle des Datensatzes auf einmal behandelt! Es können nicht einzelne Schnittstellen konfiguriert und veröffentlicht werden. Zur Zeit implementiert ist das für die Software deegree, GeoServer, ldproxy sowie MapServer. Voraussetzung hierfür ist die vollständige Konfiguration der Collections, inklusive Attributtabelle und, für WMS, eine Style-Konfiguration. Die MapServer Templates sind zur Zeit nur für die Erzeugung von Raster WMS vorbereitet. In diesem Fall ist das Ausfüllen der Attributtabelle sowie die Stylekonfiguration keine Voraussetzung für die WMS Config-Erzeugung.

Die zusammen gestellten Workspaces werden im konfigurierten Ordner unter /workspaces getrennt nach Umgebung abgelegt.