Online-Beteiligung Stadteingang Elbbrücken

 

Im Testplanungsverfahren „Stadteingang Elbbrücken“ haben drei namhafte Planungsteams im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg Entwürfe für den Stadtraum rund um die Elbbrücken entwickelt. Die Entwürfe der drei Finalisten stellen wir Ihnen auf dieser Seite vor. Wir laden Sie ein, die Entwürfe bis zum 16. Dezember 2019 zu kommentieren und an der Umfrage teilzunehmen. Das Ergebnis der Online-Beteiligung fließt mit in das Leitkonzept ein, das auf der Basis der drei Finalisten-Entwürfe bis Mitte 2020 erarbeitet wird.

(Bild: BBEG/Fotofrizz)

Den Stadtraum von der nördlichen Veddel bis zur Amsinckstraße prägen große Verkehrsschneisen. Doch er hat viele bisher versteckte Qualitäten: die attraktive Lage am Wasser, die Nähe zum Zentrum, Freizeit- und Kulturangebote und vieles mehr. Für die Menschen auf der Veddel und in Rothenburgsort sollen diese Qualitäten besser erlebbar werden: Mit dem „Testplanungsverfahren Stadteingang Elbbrücken“ starteten die Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH & Co KG, die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und das Bezirksamt Hamburg Mitte 2019 ein innovatives Verfahren, um erstmals umfassende städtebauliche und landschaftsplanerische, aber auch nutzungsbezogene Perspektiven für den Stadtraum an den Elbbrücken zu entwickeln. Das Verfahren beleuchtet im Detail unterschiedliche Orte zwischen Elbe und Bille und ihre Potenziale.

Im Januar 2019 wurden sechs Planungsteams aufgefordert, ihre städtebaulichen und landschaftsplanerischen Konzepte für den Stadteingang zu erarbeiten. Ein breit zusammengesetztes Beurteilungsgremium unter dem Vorsitz des niederländischen Architekten Prof. Kees Christiaanse begleitete den Prozess und bewertete die Arbeiten. Hier gelangen Sie zur filmischen Dokumentation des Testplanungsverfahrens (8 Minuten).

Obwohl gestalterische Fragen im Vordergrund standen, sollten die Planer ebenso über Nutzungen nachdenken: Raum für gewerbliche Nutzungen mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen, Nahversorgung und in geeigneten Lagen auch für Wohnen. Der öffentliche Zugang zu Wasserlagen und Freiräumen soll verbessert und ein zusammenhängend erlebbarer Landschaftsraum an Elbe und Bille geschaffen werden.

Nach der ersten Entwurfsphase wurden drei Planungsteams ausgewählt, die ihre Entwürfe weiter ausarbeiten durften: COBE mit COBE Landschaft, Kopenhagen, E2A mit Hager Partner, Zürich, und gmp international mit WES GmbH LandschaftsArchitektur, Hamburg.

Das Ziel dieses Verfahrens: die am besten geeigneten Ideen für das abschließende Leitkonzept für den Stadteingang Elbbrücken zu finden. Das Leitkonzept wird nach Abschluss der Arbeitsphase auf Basis der Entwürfe der drei Planungsteams sowie der öffentlichen Beteiligung bis Sommer 2020 erarbeitet.