Team 2, Freiraumplanung: VOGT Landschaftsarchitekten AG (Zürich)

HINWEIS: VOGT Landschaftsarchitekten AG (Freiraumplanung) bildet ein Team mit Herzog & de Meuron Basel Ltd. (Städtebau)

Hier können Sie sich den Film zu den Entwürfen von Team 2 anschauen!

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Kommentare

Kommentar zum Entwurf: 
Entwurf 2 und 3 haben einen schönes Quartiersgefüge mit Park nach innen geschaffen. Gleichzeitig stellt die Uferpromenade im Noden einen Bezug zur Innenstadt dar und wirkt mehr wie ein Gesamtgefüge. Die Zugehörigkeit des Grasbrooks zur Gesamtstadt wird somit verstärkt. Das vermisse ich leider in Entwurf 1.

Kommentar zum Entwurf: 
Der Entwurf mit dem See war mein Favorit, aber der überarbeitete Entwurf ist deutlich uninspirierter und überzeugt mich überhaupt nicht!

Kommentar zum Entwurf: 
Sehr gute Integration der Natur

Kommentar zum Entwurf: 
Die Veddeler-Damm-Brücke sollte eine direkte Verbindung zu S Veddel haben. Der "Volkspark" kann tatsächlich etwas kleiner und z.B. mit Kleingärten aufgelockert werden. Es sollte eine intuitive und gut erkennbare Radverkehrsführung etabliert werden um den Rad- vom Fußverkehr besser zur trennen.

Kommentar zum Entwurf: 
- Hochhäuser im Zentrum passen nicht zur Typologie des Quartiers - der Park an der "Achse" trennt die Veddel und den Grasbrook eher räumlich - sehr tradionelle Planung - es fehlen neue moderne Ansätze der Stadtentwicklung - die hohen Häuser an der Nord Elbe bilden eine Wand für den Rest des Viertels. Schade dass so die dahinterliegenden Häuser "eingefercht" sind - Die massive Typologie am Saalehafen bildet ebenfalls eine Trennung zur Veddel, anstatt die Stadtteile zu verbinden - gut ist, dass die bestehenden Gebäude als Startpunkte gesehen werden und dass im Lagerhaus G die Gedenkstätte mitgedacht wurde - auch positiv zu Erwähnen ist der Anspruch einen Großteil in Holzbauweise zu errichten

Kommentar zum Entwurf: 
Gute Herleitung des Entwurfs. Besonders gefällt der große zusammenhängende Park, welcher durch das Dach erweitert wird und im Süden des Quartiers gelegen ist. Ebenso sinnvoll ist die urbane Promenade entlang der Elbe. Die Verknüpfungen mit der Veddel kommen zu kurz, die Fußgängerbrücke ist nicht gut in das Konzept integriert, weder auf der Veddel noch im neuen Stadtquartier ergeben sich sinnhafte, logische Anschlüsse. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Radfahrer eine derartige Anzahl an Serpentinen nutzen. Verputzte Fassaden entlang der Elbe und nach norden ausgerichtet sind nicht das Richtige Material für diesen Standort. Fraglich ist, ob die Hochpunkte die beabsichtigte Quartiersmitte erzeugen und an diesem Standort notwendig und städtebaulich sinnvoll sind.

Kommentar zum Entwurf: 
Das Konzept von Team 2 schottet sich auch nach der erneuten Überarbeitung aus meiner Sicht mit den Blöcken entlang des Moldauhafen viel zu klar von der Veddel ab und wendet dem Alten die kalte Schulter zu. Gut hingegen finde ich aber den zur Sonne hin ausgerichteten Park und die hohe und dichte Bebauung entlang des Elbe-Flußufers, wodurch die Verschattung auf die Wasserfläche fällt und somit nicht stört. Auch die 3 klaren Hochpunkte im Zentrum des Stadtteils zusammen mit der Idee der Überseemeile sind toll. Die Aufnahme der unterschiedlichen Materialitäten ("das rote Hamburg", "das weiße Hamburg") und Gebäudestrukturen ermöglichen insgesamt eine Verbindung des neuen Orts mit "dem bekannten Hamburg" was ich mir von allen Konzepten wünschen würde.

Kommentar zum Entwurf: 
Leider ist in keinem der Entwürfe die zukünftige Entwicklung des Radverkehrs berücksichtigt! Durch eine neue Fußgänger-/Radfahrerbrücke zischen Hafen City und Grasbrook wird endlich eine hochattraktive neue Elbquerung für tausende von Radfahrern geschaffen. Damit wird im Grasbrook zukünftig gewaltiger Rad-Durchgangsverkehr stattfinden. Dafür werden aber nicht entsprechende Wege geschaffen. Zur Freiraumplanung: großzügige grüne Freiräume gefallen bei dieser Planung

Kommentar zum Entwurf: 
+ gut durchstrukturiertes, durchdachtes Konzept, das den "Ort im Fluss" ausführlich mitdenkt - in der Bebauungsstruktur zu stark auf ein linearisches Raster und kubische Formen fokussiert

Kommentar zum Entwurf: 
Trotz des großen Parks in der Mitte des Entwurfs ist der Umgang mit den Besonderheiten der Hamburger Tidelandschaft hier eher uninspiriert gelöst. Es scheint fast so als hätte das Büro Vogt ihren Entwurf den für den Lohsepark der HafenCity kopiert um 180 Grad gedreht und über Elbe hinweg verschoben. Ebenso erscheint mir die Dopplung aus großer Freifläche unter dem Dach und Park in direkter Nachbarschaft nicht die richtige Antwort zu sein. Der Wasserraum wird total oberflächlich bearbeitet. Signaturhaft tauchen hier Bootsanleger in bereits völlig verschlickten (so auch richtig im Plan gezeigt) Hafenbecken auf. Auch hier scheint sich das Büro seit der HafenCity-Entwicklung nicht weiterentwickelt zu haben. Auch wenn die HafenCity ein exzellent geplanter Stadtteil ist, hat sich der landschaftsplanerische Diskurs weiterentwicklt.

Kommentar zum Entwurf: 
Im Vergleich zu den anderen Entwürfen sicherlich der konservativste Ansatz, dem insgesamt die notwendige innovative Strahlkraft fehlt, um den Grasbrook zur neuen Top-Adresse in Hamburg zu machen. Denkt man bei den anderen Entwürfen an eine hoffnungsvolle Zukunft, sonst verströmt dieser Entwurf ein rückwärtsgewandtes Weiter-so!

Kommentar zum Entwurf: 
Traumhaft schön und bei der Einbeziehung von Umwelt/Klimaschutz- und Naturschutzaspekten schlichtweg vorbildlich. Und zudem kein Fremdkörper, sondern behutsam und respektvoll sowie ressourcenschonend in der Beziehung zum gebauten Bestand. Zudem von Anfang bis Ende für die Entwicklung eines für nicht nur den Grasbrook und die Veddel sondern für ganz Hamburg attraktiven Quartiers konzipiert. Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Grünen und Solidarischen Stadt. "Alle meine Punkte" für diesen Entwurf!

Kommentar zum Entwurf: 
Schön, dass dieser Entwurf stärker die vorhandenen Strukturen einbezieht und zum Ausgangspunkt macht. Leider bleibt der Entwurf anschließend nicht nur in der Präsentation relativ altbacken. Solch ein neuer Stadtteil mit Drittelmix wird den aktuellen Bewohnern der Veddel sicherlich relativ wenig bringen. Ein neuer schöner Park ist zwar sicherlich auch für Bewohner der Veddel attraktiv, wenn diese sich ihre Wohnungen durch einsetzende Mietsteigerungen jedoch nicht mehr leisten können auch nur ein Beitrag zum Verdrängungsprozess.

Kommentar zum Entwurf: 
+ Öffnung der Moldauhafenquartiers nach Süden, aber – „Glasdach“ dann isoliert von der anderen Bebauung + markantes städtisches Zentrum

Kommentar zum Entwurf: 
Schön, dass hier das Lagerhaus G auch als Gedenkstätte vorgesehen ist. Dass hier aber erneut der "Beteiligung" Prozess gelobt wird grenzt schon fast an Beleidigung. Beteiligung misst sich an mehr als dem ausgegebenem Geld. Diese letzte "Veranstaltung" in der sich die Beiträge anderer nicht einmal einsehen lassen verdeutlicht die grundsätzliche Stoßrichtung des Prozesses: Die Betroffenen sollen einfach nur irgendwo ihre Einwände lassen können damit sie beschäftigt sind während bloß keine Öffentlichkeit entstehen soll, in der dann tatsächlich die Planung kritisiert oder die Zielsetzung in Frage gestellt und diskutiert wird.

Kommentar zum Entwurf: 
Sehr wuchtig bis erschlagend, der Entwurf. Mit einer Pfütze als Highlight - Nachsitzen!

Kommentar zum Entwurf: 
Die Anbindung an die Veddel gelingt für mich nicht. Nur über die spannende Brücke gelingt eine Einbindung, aber die östliche Häuserfront spricht eine "Körpersprache" von bleibt weg, wir sind unter uns. Gerade im Vergleich zu Entwurf 1 bleibt das aus Sicht der Veddel ein sehr großer Makel. Die Stärke das Dach mit einem Park direkt zu verbinden und dann auch kurze Schluchten zur Elbe zu planen bleibt natürlich genial. Hamburgische Bauelemente und Typologien aufzugreifen gefällt mir sehr gut.

Kommentar zum Entwurf: 
Hauptsache, die Wohnungen sind mietbar, und zwar für alle - ein Drittelmix reicht hier nicht aus, es werden in Hamburg weitaus mehr sozialverträgliche Wohnungen gebraucht, und genau hier ist die Chance, dem Rechnung zu tragen! Keinesfalls darf hier ein Mietenspiegel etabliert werden, der dann auch auf die existierenden Mieten der Veddel angewendet wird - das wird die Menschen, die hier teilweise seit Generationen leben, und die zum Großteil wenig begütert sind, in den Ruin treiben. Hier muß sozial gedacht werden. Eine reiche 'Hafencity' mit unbewohnten Spekulationsobjekten und Luxuswohnungen im Zentrum Hamburgs reicht.

Kommentar zum Entwurf: 
Diese Freiraumplanung überzeugt mich von allen drei Planungen am meisten und gefällt mir auch am Besten! Es wird gefühlt alles berücksichtigt. Freiräume für Bürger, Freiräume für die Natur, Streuobstwiesen in der Stadt, ein Sportangebot, etc. Wenn ich entscheiden dürfte, würde ich diese wählen. Gruß Florian

Kommentar zum Entwurf: 
Ufer zu massiv bebaut leider nicht der beste Entwurf...

Kommentar zum Entwurf: 
Das Freiraumkonzept auch unter den Elbbrücken und "um die Ecke" weiterzudenken, ist gut. Erhalt des Vordachs ist gut. Historische Gebäude als Sportzentrum zu nutzen ist spannend. Der zentrale Park ist eine schöne Fiktion, aber das zentrale Fußballfeld nervt. Es braucht mehr kleinere Nutzungen, damit sich mehr Menschen bewegen können als 22 Personen, die Wettkämpfe absolvieren. Fußballplätze gibt es auf Veddel und Wilhelmsburg genug. Die lange zentrale Straße durch das Moldauhafenquartier entlang der Elbe ist schrecklich öde. Baands/Mangaworks lösen das VIEL intelligenter. Die glatte Gebäudeaußenkante des Graasbrokks nach Norden wirkt glatt und abstoßend.

Kommentar zum Entwurf: 
Schwimmendes Schwimmbad in der Elbe unbedingt umsetzten! Längst überfällig in Hamburg. Super Ergänzung für die gesamte Stadt. Fahrradbrücke sehr wichtig, unbedingt umsetzten! Bestandsgebäude erhalten sehr gut. Obstbäume sehr positiv! Ich spreche mich für diesen Entwurf aus.

Kommentar zum Entwurf: 
Zu allen Entwurfen muss gesagt werden dass sich alle an dem Projekt teilnehmenden Parteien mit aller Kraft dafür einsetzen müssen dass das nur knapp drei Kilometer westlich bis leicht südsüdwestlich (bei Hauptwindrichtung Südwest bis West) gelegene Kreuzfahrtterminal baldmöglichst eine alternative Engieversorgung (z.B. Landstrom, LNG-Bargen, PowerPacs etc.) bekommt, dessen Nutzung dann auch verpflichtend werden muss. Denn von dort gehen bei Betrieb gesundheitliche Gefahren (Emission von Feinstaub, Ultrafeinstaub, Stickoxide etc.) aus. Bei Wohnbebauung zusammen mit Schulen, Kitas usw. ist der jetzige Zustand nicht hinnehmbar und jurstisch (Klagen) höchst riskant. (Keine normale bzw. gute Wohnlage) Andreas Gutmann, Altona

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf gefällt mir am wenigsten. Der Park ist leider nicht verbunden und durchgängig wie in den anderen Entwürfen, das große Dach wirkt etwas verloren und Nutzungen sind dadurch gerade im Winter schwierig. Auch die Materialisierung der drei Quartiere wirkt sehr bunt und unstimmig. Gut gefällt mir allerdings die grüne Brücke über die Bahnschinen mit den Ranken und die Fußgängerbrücke mit Sitzgelegenheiten unter der neuen U-Bahn-Haltestelle.

Kommentar zum Entwurf: 
Bitte keine Hochhäuser. Das passt doch gar nicht.

Kommentar zum Entwurf: 
Der Entwurf von Herzog & de Meuron Basel / VOGT Landschaftsarchitekten AG ist der mit Abstand beste Entwurf. In Stichpunktform die Begründung: - Einziger Entwurf mit einem echten Park sowie einem Teich. Dieser fehlt total in allen anderen Entwürfen sowie in der Hafen-City. Ein Park ist das, was das alte Hamburg liebenswert Macht (Stadtpark, Eppendorfer Park etc.). - Durch den großen Backsteinanteil behält Hamburg seine Identität. Dies ist sehr wichtig, da neue Stadtteile größerer Metropolen sehr austauschbar aussehen. Dieser sollte in der mittleren Wohnbebauung sogar noch weiter gestärkt werden. Wittmunder Torfbrandklinker wäre wäre wünschenswert. - Einbeziehung vieler alter Hafenstrukturen / Hafengebäude - Einziger Entwurf mit einer Vision, die einer Stadt wie Hamburg ebenbürtig ist. - Hoher Grünanteil. Die Höhenpunkte zur Norderelbe sollten noch ein paar mehr Geschosse erhalten. Hier wäre eine ähnlich Geschosszahl wie die drei anderen Hochpunkte im Quartier (Science-Center, Bücherhalle, Office) wünschenswert, sodass von der anderen Elbseite ein Skyline / Silhouette entsteht. Diese Silhouette könnte zudem dadurch gestärkt werden, dass die Geschosszahlen der jeweiligen Höhenpunkte etwas variieren. In Summe der beste, grünste und nachhaltigste Entwurf.

Kommentar zum Entwurf: 
Der große Freiraum / Park wird begrüßt. Das Konzept bietet die Möglichkeit, ein separates Radwegekonzept zu implementieren, das auf der Nordseite/ Elbpromenade und der Südachse im Park dem Radverkehr -abseits des Kfz-Verkehrs- zugewiesen werden sollte (Radschnellwegdimension) und die Nord-/Süderschließung über die vorhandenen Achsen implementieren sollte.

Kommentar zum Entwurf: 
Zunächst gilt es zu sagen, dass es wirklich tragisch ist, dass die Beteiligung sich nur über einen Tag erstreckt! Viel zu wenig Zeit für ein Eindenken in den Entwurf! Der Park ist eine wirklich interessante Idee, die diesen Entwurf klar von den anderen Unterscheidet. Anders sieht es bei dem Lärmschutzriegel an der Ostseite des Quartiers aus. Dieses ist etwas plump und sehr klobig, ohne wirkliche Rücksicht auf zukünftige Bewohner*innen eingefügt worden. Natürlich bedarf es eines Lärmschutzes an der Stelle und die Idee der Aufteilung in Gewerbe und Wohnen ist nicht schlecht, jedoch werden die Grundgedanken, die im Video geäußert werden hier ausgesetzt. Es handelt sich hier nicht um Wohngebäude die besonders identitätsstiftend sind oder große qualitäten bieten (bis auf den direkten Blick zum Wasser). Diese Seite ist bei den anderen Teilnehmer*innen definitiv besser gestaltet.

Kommentar zum Entwurf: 
In der Kürze der Zeit: Großzügige Grünflächen, auch zur bestehenden Bebauung auf der Veddel. Im Luftbild ist trotzdem der räumlich Versatz von Elbpark Veddel und Volkspark Veddelhöft zu bemerken. Die Verbindung mit der breiten Brücke ist gut gelöst. Die Bebauung scheint jedoch eher "traditionell" und in den Nutzungsmöglichkeiten wenig Bezug zur Veddel aufzubauen. Der Entwurf nimmt von allen dreien den Bezug Hafen/Arbeiterviertel/City am wenigsten auf und könnte als Fremdkörper zwischen den drei Bereichen wirken. Zudem erscheint die Dichte zu wenig urban für den Standort. Die Radschnellweganbindung an die mögliche Rad-/Fußwegbrücke ist hier am besten, weil breit und direkt gelöst. Auch die U-Bahn-Erweiterung ist mitgedacht. Mein Platz 2.

Kommentar zum Entwurf: 
Danke für das viele Grün und den Respekt vor der Natur.

Kommentar zum Entwurf: 
Sorry, aber das ist mir zuviel City-Nord-Ästhetik. Diese endlose Wohnmaschine, die die Elbseite ZUSTELLT! Diese grauenhaften Punkthochhäuser! Auch der Produktionsbereich: eintöniger Riegel. Alles in allem: langweilig!