Team 3, Städtebau: ADEPT ApS (Kopenhagen)

HINWEIS: ADEPT ApS (Städtebau) bildet ein Team mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH (Freiraumplanung)

Hier können Sie sich den Film zu den Entwürfen von Team 3 anschauen!

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Kommentare

Kommentar zum Entwurf: 
Ich habe etwas Bachschmerzen was die Struktur des Moldauquartiers angeht. Warum keine geschlossenen Blöcke mit ruhigen Innenhöfen? Die blaue Veddel ist super. Es wäre der Hammer, wenn Hamburg sich trauen würde das genau so zu realisieren. Die Wiese an der Spitze des Grasbrooks und die Grünflächen entlang des Wassers sind auch gelungen. Ich finde der Entwurf ist der überzeugenste von allen dreien.

Kommentar zum Entwurf: 
Als veddeler bewohner entressiert mich auch verbindung mit diesem Projekt der Veddeler Norden es ist immer noch nicht veröffentlicht worden ob die beiden bereiche verkünpft geplant werden sind?. Welche bedürfniesse und infrastruktur+Ärzte Discounter,Sport kann vom beiden Stadtteil profitieren die dort auf dem Veddeler norden gebaut werden.

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf überzeugt mich am meisten. Offene, freundliche Architektur (sehr individuell und hell), unzählige Grünflächen mit diversen Pflanzen, wenig Asphalt, Anbindung ans Wasser über zahlreiche Möglichkeiten. Wunderschön für Bewohner und auch für Besucher des neuen Stadtteils.

Kommentar zum Entwurf: 
So, wie die Baukörper gestellt sind, ohne ein Quergebäude, sind starke Windschluchten zu erwarten

Kommentar zum Entwurf: 
Positiv ist die generell sehr starke Einbindung von Saale- und Moldauhafen in die Quartiere, wobei die "Blaue Veddel" viel Potential für ein Wassersportzentrum für den Ruder- und Kanusport bietet, und auch der Erhalt des "Überseedaches". Negativ ist das Fehlen eines expliziten Wassersportzentrums und die nicht sehr überzeugende Verbindung zur Veddel.

Kommentar zum Entwurf: 
Auf den ersten Blick schreckt die Rigidität der linearen Bebauung im Moldauhafen ab. Dahinter steckt jedoch ein sehr qualitätsvolles Konzept, welches Freiraum und Bebauung eng miteinander verknüpft. Auch das Konzept der "blauen Veddel" ist sehr überzeugend. Aus auf den ersten Blick unbebaubaren Grundstücken wir ein sehr vielfältiges Quartier, welches eine Verwebung von Wasser und Stadt vornimmt. Lediglich die Bebauung im Hafentorquartier ist eher nur solide. Hier tut sich aber kein anderes Team besonders hervor. Adept löst die Aufgaben aus meiner Sicht am besten.

Kommentar zum Entwurf: 
Ein wunderbarer Entwurf, der das Leben am Wasser zum Mittelpunkt macht. Man muss keine Angst vor der baulichen Dichte haben: Die Abwechslung von Dichte und Weite ist bei diesem eine wundervolle Synthese eingegangen. Die drei Quartiere haben die notwendige Identität. Der gelungenste Entwurf! Andreas Heller

Kommentar zum Entwurf: 
Gut durchdachter Entwurf mit toller Vision. Es wäre eine echte Bereicherung für die Stadt und würde wieder etwas mehr Nähe zur Natur bringen. Rundum gelungen - bitte genau so umsetzen!

Kommentar zum Entwurf: 
Schöne Idee mit den tideabhängigen Stegen im Quartier Blaue Veddel!

Kommentar zum Entwurf: 
Das blaue Quartier ist ein spannender Ansatz für einen einzigartigen Stadtraum, an dem man die Elbe erleben und ihr stadtraumbilldendes Potenzial voll ausschöpfen kann. Das Moldauhafenquartier weist durch seine grünen und urbanen Gassen, die Vernetzung zum überdachten Park und seinen zentralen Platz ebenfalls sehr spannende Stadträume auf. Die entstehenden Räume wären einzigartig in Hamburg und darüber hinaus. Ein sehr gelungener Entwurf.

Kommentar zum Entwurf: 
Der Städtebau sieht genauso uninspieriert aus wie das, was auf der anderen Elbseite schon gebaut ist - wer will denn hier wohnen? die grüne wiese unter dem dach find ich unrealistisch und dass die elbe mit flut und ebbe nicht einfach nur ein ruhiges Planschbecken ist, haben sie nicht berücksichtigt - irgendwie unrealistisch das Ganze

Kommentar zum Entwurf: 
man hat sehr stark das Gefühl, dass der Städtebau für einen anderen Ort gemacht wurde bzw genauso für einen anderen Ort aussehen würde - ich vermisse Hamburg in diesem Entwurf

Kommentar zum Entwurf: 
Monotone lineare Gebäudestruktur im Moldauhafenquartier + kreative Brückenideen ++ „blaue Veddel“ mit Wasseranbindung/-nutzung

Kommentar zum Entwurf: 
Das Moldauhafenquartier ist viel zu eng und erinnert in seiner linearen Struktur an einen Containerhafen. Es gibt keine halbprivaten Innenhöfe, die grünen Straßenachsen können keine Aufenthaltsqualität, z.B. für Kinder, ausbilden

Kommentar zum Entwurf: 
Das überzeugendste Projekt mit seinen Vorteilen und Nachteilen. Vorteile: - Der Park unter dem Überseedach. - Die Fähreanbindung, die soll auch der Veddel-Anleger einschließen. - Sehr gute Verbindungen mit der Veddel (barrierefreie Brücken für die Fußgänger und die Fahrradfahrer). - Das Lagerhaus G muss als Erinnerungs- und Lernort gedacht werden. Das Lagerhaus bietet auch Platz für selbstorganisierte Jugendarbeit, Freizeitgestaltung, Erwachsenbildung und kulturelle Angebote aus Kunst, Musik oder Sport. - Das Lagerhaus F soll eine bildungsorientierte Funktion haben. - Zugänge zum Wasser sind sehr attraktiv gestaltet und die öffentliche Zugänglichkeit muss sichergestellt werden (keine privaten Uferbereiche). Nachteile: - Das Viertel soll kostengünstig gebaut werden. Keine Tiefgaragen! Es muss ein autofreies bzw. "temporär autofrei z.B Lieferverkehr bis 11:00 h“ Quartier sein. - Der Wohnungsbau im Bereich Grasbrook muss von 3.000 auf 6.000 Wohnungen verdoppelt werden. Für die kreative high-tech Startups und Büros gibt es schon genug Platz in Hafen-City und in generell in Hamburg. Das Hafentorquartier soll mehr Wohnungen beinhalten. - Die Bananenreiferei soll ein kostengünstiger Gewerberaum für die Künstlerateliers, Proberäume und Werkstätten sein. Anmerkungen: - Veddel und Grasbrook müssen zusammen geplant werden. - Da eine „große Vielfalt an Nutzerzielgruppen (Studenten, Azubis, Familien, Senioren etc.)“ ein Ziel ist, müssen zumindest 50% von den Wohnungen sozial gefördert werden. - Überdachte und schließbare Fahrradabstellanlagen müssen gebaut werden. - Für Veddel, Grasbrook und Peute eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach§ 165 BauGB beschliessen, um zukünftige Bodenwertgewinne abschöpfen sowie für soziale und ökologische Massnahmen innerhalb des Quartiers vor Ort reinvestieren zu können. Ein städtisches Vorkaufsrecht muss beschlossen werden, um die Umsetzung öffentlicher Bedarfe erleichtern zu können. - Kein Verkauf städtischer Grundstücke im Bereich Veddel, Grasbrook und Peute, jedoch Ermöglichung von langfristiger Erbpacht für genossenschaftliche Projekte.

Kommentar zum Entwurf: 
Schöne Präsentation aber die Rasterstruktur scheint doch sehr beliebig und städtebaulich geradezu unheimlich. Zweifelhaft, ob hier wirklich ein urbanes Zusammenleben entstehen kann.

Kommentar zum Entwurf: 
Nicht sehr passend. Noch ein Hafenmuseum braucht Hamburg nicht. Das Moldauhafen-Quartier ist viel zu rechteckig und wirkt klinisch. Fast alle Ufer sind fast dirket bebaut und schaffen so kaum Platz für natürlichen Lebensraum. Jedoch ist gut das bestehende Orte erhalten bleiben sollen.

Kommentar zum Entwurf: 
Viel Partyboote auf dem Wasser, das funktioniert so nicht in einem offenen Tidengewässer mit Berufsschiffahrt. Nachsitzen!

Kommentar zum Entwurf: 
Aus meiner Sicht das am sinnvollsten umgesetzte Gesamtkonzept (Freiraum+Städtebau). Die nach Süden gerichteten Flächen sind so besser genutzt als bei den anderen Konzepten. Auch Städtebaulich gliedert sich der Entwurf gut in das bestehende Stadtbild ein. Grade im Hinblick, dass der Grasbrook als "erweiterte HafenCity" zu verstehen sein soll!!

Kommentar zum Entwurf: 
Die Struktur des Moldauhafenquartiers ist zu einfach, es gibt zu wenig spannende Räume, Plätze, die nicht nur linear geprägt sind.

Kommentar zum Entwurf: 
Innovativ und erfrischend, klare Strukturen - So könnte der Grasbrook für Hamburg ein weiteres Highlight werden.

Kommentar zum Entwurf: 
Mir gefällt hier das kleinteilige bei den Gebäuden und auch bei den grünen Wegen und Straßen überall verteilt. da hat jedes Büro und jedes Haus ein bisschen Grün vor der Tür. Die Promenade am Rand bietet Raum für alle und wird nicht verbaut. Mir bleibt unklar, wo die Autos fahren und wo im Quartier geparkt wird. Das kann das Straßenbild in der Realität dann wieder ganz anders aussehen lassen. Die Flexibiliät mit den Rastern für die Gebäude scheint gut durchdacht. Sehr gut finde ich die Idee mit den schwimmbenden Bauten, Gärten und vermutlich Cafés. Das lockert alles noch mehr auf. Wie die Verbindung zur bestehenden Veddel gedacht ist, ist mir nicht klar geworden.

Kommentar zum Entwurf: 
- Städtebauliche Grundstruktur der Zeilen sehr stark und eigenständig, Höhenentwicklung der Gebäude in der Visu deutlich zu beliebig. Würde abr gut mit dem Konzept gleichmäßige Höhen + wenige Hochpunkte funktionieren. - Nutzungen unter dem Überseedach sind i.O.. - der Park auf der Spitze verbindet und wertet die "Restfläche" westlich der Brücken stark auf. Gute Idee!

Kommentar zum Entwurf: 
Das Konzept von Adept finde ich nicht überzeugend. Die städtebauliche Struktur läßt keinen nachvollziehbaren Ortsbezug erkennen. Mit der Vielzahl an Motiven wirkt der Entwurf wie ein Gemischtwarenladen. Die Neubauquartier erinnert in seiner Rasterung an eine Miniaturausgabe von Manhatten, nur fehlt es am entsprechenden Maßstab und der Konsequenz. Statt eines großen Central Park wird die Struktur von verschiedenen kleinen Freiräumen unterbrochen, die aber kraftlos bleiben. Als großzügiger Freiraum soll die Überseehalle dienen, deren Dach hierfür wenig sensibel aufgebrochen wird. Die naturnah gestaltete Uferzone südlich davor ist an dieser Stelle typologisch unpassend. Als Grünzug fehlt der angemessene Entfaltungsraum. Der gesamte Hafenbereich ist überinstrumentiert und überdifferenziert. Die Gestaltung wirkt fremd und aufgesetzt. Auch die übrigen Grünflächen haben Restflächencharakter und wirken beengt. Die Nahtstellen zwischen Grünflächen und Bebauung sind räumlich beliebig und verfehlen ihr Potential.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Fusion aus Städtebau und Landschaftsarchitektur ist hier am überzeugendsten. Die Idee von urbanen Räumen die sich in die tidebeinflusste Natur auflösen ist sehr schön! Dies ist der einzige Entwurf, dass das Wasser zum Zentrum macht, mit Blick auf Hamburgs Natur und Geschichte eine sehr starke und schöne Geste, auch der Tidepark ist glaubwürdig durchgeplant. Die "blaue Veddel" als amphibische Stadt wäre wirklich eine toller neuer Beitrag zur Vielfalt der Hamburger Quartiere, es sollte aber darauf geachtet werden, dass hier auch informelle Nutzungen und Akteure und Bewohner ohne viel Geld Raum finden. Das Moldauhafenquartier auf der nördlichen Halbinsel könnte dichter sein um so im Norden mehr Raum für das grüne Ufer zu lassen, der Wechsel aus grünen und urbanen Gassen ist aber super. Stadt überzeugend aus der Natur heraus gedacht, super! So geht ökologische Transformation.

Kommentar zum Entwurf: 
Ich persönlich gebe meine Stimme diesem grossartigen Entwurf. Ich finde ihn am innovativsten für das Quartier und unsere tolle Stadt. Mir gefällt besonders die Idee des überdachten Parks evtl sogar mit einem integriertem Freibad , die schwimmenden Gärten und die Idee, die Nähe zum Wasser durch die Möglichkeiten des Wassersports/Freizeitaktivitäten jenseits des Motor- oder Segelbootsports auszunutzen. Es scheint mir ein sehr naturnaher Entwurf zu sein, der aber auch das Wohnen und Arbeiten, endlich auch mal in kleineren, hoffentlich erschwinglichen Einheiten, ermöglichen soll. Der virtuelle Spaziergang hat mich sehr gut mitgenommen und ich kann mir vorstellen, dass man sich dort sehr wohl fühlen könnte. Ich bin freiberuflich, kreativ tätig, habe 2 Kinder und es würde mich sehr freuen, wenn Team 3 das Rennen machen würde. Viel Erfolg!

Kommentar zum Entwurf: 
Für mich Platz 2: Gute Verbindung zwischen Dach und anschließender Bebauung. Sehr gut der Park an der Spitze der Halbinsel.... auch mit den "Barfußarealen". Weniger gut der Schachbrett-Plan der Bebauung. In jedem Fall sollte schon jetzt eine Fortsetzung der U4 nach Wilhelmsburg vorgesehen werden.

Kommentar zum Entwurf: 
Am Entwurf von Team 3 hat mir die Einbeziehung der Uferbereiche (mit Stegen, schwimmenden Gärten, Bootsanlegestellen etc.) besonders auch im Saalehafen gefallen. Auch der Verzicht von markanten Hochhäusern in diesem Areal erscheint mir unter Berücksichtigung des geplanten benachbarten Elbtowers sinnvoll zu sein. Zwischen dem öffentlichen Überseezentrum und der angrenzenden Wohnbebauung halte ich einen baulichen Abstand, ählich wie von Team 2 vorgeschlagen, aufgrund von möglichen Lärmbeeinträchtigungen und verbesserten Aussichten aus den Wohnungen, für angebracht.

Kommentar zum Entwurf: 
1) Bei Entwurf 3 ist der Teil Blaue Veddel entlang des Saalehafens sehr gelungen, bei den anderen Teilen sind jedoch die anderen beiden Entwürfe 1 und 2 besser 2) eine Schwäche dieses Entwurfs ist die schlechte räumliche und funktionale Einbindung der U-Bahnstation als wichtigem Quarterseingang

Kommentar zum Entwurf: 
Die vielen Gebäudehöhen sind positiv hervorzuheben. Leider gehen diese offensichtlich zu Lasten großzügiger Parkflächen. Die Bebauung von Team 3 würde ich gern mit dem Park- und Grünfächenkonzept von Team 2 kombinieren.

Kommentar zum Entwurf: 
Schön dass der neue Stadtteil nicht nur aus diesen Blöcken bestehen muss. Die Idee, dass die Elbe mit Ebbe und Flut in den Parks genutzt wird ist super, auch die Landschaft im Süden. Die Häuser im Wasser sind total spannend und sind dicht an der Veddel dran. Toller Entwurf.

Kommentar zum Entwurf: 
Zu allen Entwurfen muss gesagt werden dass sich alle an dem Projekt teilnehmenden Parteien mit aller Kraft dafür einsetzen müssen dass das nur knapp drei Kilometer westlich bis leicht südsüdwestlich (bei Hauptwindrichtung Südwest bis West) gelegene Kreuzfahrtterminal baldmöglichst eine alternative Engieversorgung (z.B. Landstrom, LNG-Bargen, PowerPacs etc.) bekommt, dessen Nutzung dann auch verpflichtend werden muss. Denn von dort gehen bei Betrieb gesundheitliche Gefahren (Emission von Feinstaub, Ultrafeinstaub, Stickoxide etc.) aus. Bei Wohnbebauung zusammen mit Schulen, Kitas usw. ist der jetzige Zustand nicht hinnehmbar und jurstisch (Klagen) höchst riskant. (Keine normale bzw. gute Wohnlage) Andreas Gutmann, Altona

Kommentar zum Entwurf: 
Da möchte man sofort einziehen! Genial! Ins besondere die wasserbezogene Gestaltung der Blauen Veddel!!!

Kommentar zum Entwurf: 
Viel zu hohe Dichte der Zeilenbauten, man vergleiche die Dichte just nördlicher auf der anderen Elbuferseite. Die Räume zwischen den Baukörpern ist zu linear. Das überdesignete Freiraumprogramm und Nutzungsprogramm macht das Quartier nicht besser.

Kommentar zum Entwurf: 
Um viel Raum auf wenig Fläche entstehen lassen zu können, muss Hamburg endlich deutlich höher bauen, um die Flächen optimal auszunutzen und sich nicht unnötig auszubreiten. Für diesen Stadtteil würde ich mir zudem eine moderne Architektur des 21. Jahrhunderts wünschen und keine Aneinanderreihung von montonen, trist wirkenden Backsteingebäuden, die an das letzte Jahrtausend erinnern.

Kommentar zum Entwurf: 
Ein wirklich demokratischer Entwurf für die neue Stadt. Verspricht hohe Lebensqualität.

Kommentar zum Entwurf: 
Das Delta Elbe Konzept ist ganz toll! Endlich mehr tatsächlicher Wasserbezug.

Kommentar zum Entwurf: 
Zu allen Entwürfen und den Planungen insgesamt: Die derzeitig geplanten 3000 Wohnungen für 6000 Menschen sollten verdoppelt werden! Es ist unverständlich, wie bei so einem hohen Wohnungsbedarf in HH und darüberhinaus Platz für so viel Arbeitsplätze (16000) gebaut werden sollen. Eine Mischnutzung des Gebiets ist sehr sinnvoll, aber nicht auf durch solch ein ungleiches Mischverhältnis. Zudem wird bisher nicht ersichtlich, wie die angebliche "soziale Mischung" gewährleistet werden soll. Der Drittelmix ist für den Bedarf an günstigtem, und für jede'einfache' Arbeiter*in/Angestellte leistbaren Wohnraum nicht ausreichend. Genossenschaften, Wohnstiften, Pflegeheimen etc. sollte in dieser Frage Vorrang erhalten. Ein 50/50-Mix ist der aktuellen demographischen Lage und den Bedarfen am Wohnungsmarkt deutlich näher. Der Lärmschutz wurde in allen Planungen nicht wirklich thematisiert (dazu in den einzelnen Entwürfen noch einige Gedanken), dabei sind die Veddel und auch der künftige Grasbrook stark betroffen. Aus Perspektive der Veddel stellt sich dieser Bedarf schon seit langer Zeit dar und auch in diesen Planungen wird nicht "outside the box" gedacht (z.B. durch bauliche Überdeckelung der Bahntrasse mit Nutzung des Dachs, Tunnellösungen etc.). Zu dem Entwurf 3: Die Verbindung zur Veddel wird gar nicht erläutert. Die "Blaue Veddel" klingt schön und die öffentlichen Funktionen und Nutzungen in dem Bereich sind anschlussfähig für VeddelerInnen. Und darüber hinaus? Es klingt eher als Oase als dass VeddelerInnen sich dahin begeben, dahinziehen usw. Die Ressourcen der Veddel und ihrer BewohnerInnen wurde nicht bedacht.

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf sieht aus wie eine Kopie der Neuen Mitte Altona. Der Grünanteil ist zu gering und die Höhenpunkte fehlen. Eine Stadt wie Hamburg sollte sich mehr zutrauen in Punkto Höhe / Geschossigkeit. Selbst der neue Stadthafen-Süd in Oldenburg, eine Stadt mit 170.000 Einwohnern, hat sich für das neue Hafenareal deutlich mehr zugetraut. Der Entwurf ist sehr stark austauschbar und könnte auch in jeder anderen Stadt der Welt gebaut werden. Damit ist gemeint, dass der Entwurf keinen Bezug zu Hamburg hat.