Team 3, Freiraum: Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH (Zürich)

HINWEIS: Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH (Freiraumplanung) bildet ein Team mit ADEPT ApS (Städtebau)

Hier können Sie sich den Film zu den Entwürfen von Team 3 anschauen!

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Kommentare

Kommentar zum Entwurf: 
Sehr gelungener Beitrag. Man hat das Gefühl, hier kann echte Urbanität am Wasser entstehen. Und der Landschaftsplanerische Beitrag setzt sich tiefgehend mit der speziellen Dynamik am Wasser auseinander. Mein Favorit!

Kommentar zum Entwurf: 
Die Flusslandschaften und der Zugang zum Wasser im Viertel der blauen Veddel sind sehr gut gelungen. In diesem Entwurf fehlen leider Überlegungen zur Dachnutzung. Eine Begrünung mit Hamburgtypischen Fluss- und Deltapflanzen (ähnlich wie in Entwurf 2) ist doch wünschenswert, um ein strugentes Narrativ der Naturraumkonservierzng und Renaturierung zu verfolgen. Solar könnte auch mitgedacht werden. Offentlich zugängliche Flächen meine ich in einem Bild gesehen, aber im Vortrag nicht erwäähnt gehort zu haben.

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf gefällt mir am besten! Viele interessante Ideen, gute Nutzung aller Wasserflächen!

Kommentar zum Entwurf: 
Die Idee mit den Fahrrad-Schnellstrecken finde ich super, sollten dann aber auch über die Elbe gehen. Die naturnahe Außengestaltung spricht mich sehr an, allerdings kann für mich die U-Bahn auch oberirdisch sein. Eine Art Beach-Club am/im Überseepark könnte man noch ergänzen.

Kommentar zum Entwurf: 
mein persönlicher Favorit! Schön viel Grün und trotzdem viel Wohnraum

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positiv: - Entwicklung des Stadtteils von bestehenden Struckturen ausgehend - Potential der Blauen Veddel tatsächlich die Stadteile zu verbinden - gut ist auch, dass die Lagerhäuser G und F als Teil dieses Quartiers gedacht werden - sehr gute Einbindung der "Denkmäler"/Bestandsgebäude - gute Mischung aus grünen und grauen Flächen unter dem "Dach" - das bringt Vielfalt


Kommentar zum Entwurf: 
positiv: - Entwicklung des Stadtteils von bestehenden Struckturen ausgehend - Potential der Blauen Veddel tatsächlich die Stadteile zu verbinden - gut ist auch, dass die Lagerhäuser G und F als Teil dieses Quartiers gedacht werden - sehr gute Einbindung der "Denkmäler"/Bestandsgebäude - gute Mischung aus grünen und grauen Flächen unter dem "Dach" - das bringt Vielfalt

Kommentar zum Entwurf: 
Das Konzept von Team 3 finde ich insgesamt mal sehr erfrischend da die einzelnen Häuser auf Grund der Tatsache, dass jedes Gebäude für sich alleine steht keine "Rückseite" haben - eine Idee, die mich mit den engen, gerade Gassen sofort an Barceloneta in Barcelona erinnert hat. Dennoch glaube ich, dass der Entwurf von Team 1 deutlich besser die Verknüpfung von Alt und Neu - von "Veddelanern" und "Grasbrookern" - fördert, als es der Entwurf von Team 3 oder gar von Team 2 je ermöglichen würde. Die Idee den Stadtteilpark "auf die Spitze" zu setzen und den Schatten der Gebäude auf die Elbe fallen zu lassen finde ich hingegen ebenfalls sehr gut. Auch der Zugang zum Wasser und so die Möglichkeit der Erlebbarkeit des Wassers, der Tide und der Strömung ist absolut toll und sollte nicht nur unbedingt umgesetzt werden (egal welches Team nun siegen sollte), sondern sollte unbedingt in der HafenCity "nachgerüstet" werden. Insgesamt hätte ich mir gewünscht, wenn die Gebäude an den Elbbrücken etwas höher gewesen wären um so noch besser die Verbindung zu den nördlich gelegenen Hochhäusern ausbilden zu können.

Kommentar zum Entwurf: 
Sehr gut Herangehensweise die Landschaft als Grundelement zu sehen und darauf aufzubauen. Sehr klare und logische Komposition des Städtebaus. Die Bebauung am Moldauhafen bietet ein gutes Gegenüber der Lagerhäuser. Gute Integration des Hafenmuseums in das Gesamtkonzept. Sinnvolle Positionierung des Quartierspark. Auch de Naturbelassenheit des Gewässers kann einen großen Pflegeaufwand nach sich ziehen und könnte zu unerwünschten Zuständen wie Verlandungen und unangenehmen Gerüchen führen. Die Pflege und Nutzung der Schwimmenden Gärten muss langfristig gesichert sein. Anbindung und Verknüpfung zur Veddel muss noch besser herausgearbeitet werden.

Kommentar zum Entwurf: 
Leider ist in keinem der Entwürfe die zukünftige Entwicklung des Radverkehrs berücksichtigt! Durch eine neue Fußgänger-/Radfahrerbrücke zischen Hafen City und Grasbrook wird endlich eine hochattraktive neue Elbquerung für tausende von Radfahrern geschaffen. Damit wird im Grasbrook zukünftig gewaltiger Rad-Durchgangsverkehr stattfinden. Dafür werden aber nicht entsprechende Wege geschaffen.

Kommentar zum Entwurf: 
+ Die kleinzellige Struktur passt gut als Gegenentwurf zur wuchtigen HafenCity auf der anderen Elbseite +- Der Tidepark ist ein gleichzeitig attraktiver und kühner wie problematischer Entwurf: Ein spannender, lebenswerter Ort am Wasser, der einer intensiven Pflege aller Anlieger und der ständigen Anpassung an äußere und innere Einflüsse bedarf

Kommentar zum Entwurf: 
Eine sehr verständliche und überzeugende Präsentation ! Ich stimme für diesen Entwurf.





Kommentar zum Entwurf: 
Auch wenn der Entwurf des Studio Vulkan quantitativ am wenigsten Freiraum anbietet, ist dieser qualitativ am hochwertigsten. Zum einen ergibt sich durch eine durchgehende Bebauung entlang der Bahntrassen ein hervorragender Lärmschutz. Zudem sind die Freiräume sinnvoll miteinander vernetzt. Besonders lobenswert ist die Idee der grünen Gassen im Moldauhafenquartier. Freiraum und Städtebau ist in diesem Entwurf kein bloßes Nebeneinander sondern ein elegante Symbiose.

Kommentar zum Entwurf: 
Ein ungewöhnlicher Entwurf, insbesondere durch fantastischen Dachpark - damit hätte Hamburg eine echte städtebauliche Attraktion, die mit weltbekannten Parks wie dem Central Park zwar nicht in Größe, aber in Originalität mehr als das Wasser reichen würde.

Kommentar zum Entwurf: 
Monotone lineare Gebäudestruktur im Moldauhafenquartier + kreative Brückenideen ++ „blaue Veddel“ mit Wasseranbindung/-nutzung

Kommentar zum Entwurf: 
Ein Ufo ist gelandet. Leider ist der Entwurf am falschen Ort gestrandet.

Kommentar zum Entwurf: 
Der beste Entwurf versteckt sich offensichtlich am Ende. Hier wurde sich mit Hamburg und der Situation vor Ort auseinandergesetzt. Besonders die verschiedenen vielfältigen Quartiere überzeugen ebenso wie, dass hier einmal nicht der südliche Grasbrook vergessen wurde. Auch der Umgang mit dem Lagerhaus G zeugt davon, dass sich hier offensichtlich mit dem Bestand auseinandergesetzt wurde und respektvollen Lösungen erarbeitet wurden. Einziger Wermutstropfen, der aber nicht in der Verantwortung der Planer*innen liegt, ist dass auch dieses Viertel zu einem Verdrängungsprozess auf der Veddel führen wird, der das Leben für einen Großteil der heutigen Bewohner*innen unmöglich machen wird. Der schöne neue Stadtteil wird mit Hamburger Drittelmix wieder vor allem jenen zur Verfügung stehen, die sich aufgrund ihres Einkommens ihren Wohnsitz frei aussuchen können während der Rest weiter an den Stadtrand gedrängt wird.

Kommentar zum Entwurf: 
Das überzeugendste Projekt mit seinen Vorteilen und Nachteilen. Vorteile: - Der Park unter dem Überseedach. - Die Fähreanbindung, die soll auch der Veddel-Anleger einschließen. - Sehr gute Verbindungen mit der Veddel (barrierefreie Brücken für die Fußgänger und die Fahrradfahrer). - Das Lagerhaus G muss als Erinnerungs- und Lernort gedacht werden. Das Lagerhaus bietet auch Platz für selbstorganisierte Jugendarbeit, Freizeitgestaltung, Erwachsenbildung und kulturelle Angebote aus Kunst, Musik oder Sport. - Das Lagerhaus F soll eine bildungsorientierte Funktion haben. - Zugänge zum Wasser sind sehr attraktiv gestaltet und die öffentliche Zugänglichkeit muss sichergestellt werden (keine privaten Uferbereiche). Nachteile: - Das Viertel soll kostengünstig gebaut werden. Keine Tiefgaragen! Es muss ein autofreies bzw. "temporär autofrei z.B Lieferverkehr bis 11:00 h“ Quartier sein. - Der Wohnungsbau im Bereich Grasbrook muss von 3.000 auf 6.000 Wohnungen verdoppelt werden. Für die kreative high-tech Startups und Büros gibt es schon genug Platz in Hafen-City und in generell in Hamburg. Das Hafentorquartier soll mehr Wohnungen beinhalten. - Die Bananenreiferei soll ein kostengünstiger Gewerberaum für die Künstlerateliers, Proberäume und Werkstätten sein. Anmerkungen: - Veddel und Grasbrook müssen zusammen geplant werden. - Da eine „große Vielfalt an Nutzerzielgruppen (Studenten, Azubis, Familien, Senioren etc.)“ ein Ziel ist, müssen zumindest 50% von den Wohnungen sozial gefördert werden. - Überdachte und schließbare Fahrradabstellanlagen müssen gebaut werden. - Für Veddel, Grasbrook und Peute eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach§ 165 BauGB beschliessen, um zukünftige Bodenwertgewinne abschöpfen sowie für soziale und ökologische Massnahmen innerhalb des Quartiers vor Ort reinvestieren zu können. Ein städtisches Vorkaufsrecht muss beschlossen werden, um die Umsetzung öffentlicher Bedarfe erleichtern zu können. - Kein Verkauf städtischer Grundstücke im Bereich Veddel, Grasbrook und Peute, jedoch Ermöglichung von langfristiger Erbpacht für genossenschaftliche Projekte.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Anordnung der Grünflächen ist überzeugend. Die "Blaue Veddel" würde nur dann ein entsprechend urbaner Teil des Plan, wenn eine wirklich gelungene Verküpfung mit der bestehenden Veddel gelingt. Warum kann man nicht ein großes Gebäude als Brücke quer über die Gleise bauen? Im öffentlichen Verkehrskonzept vermisse ich Hafenfähren.

Kommentar zum Entwurf: 
Hamburg braucht keine Rasterbauweise, wie in jeder x-beliebigen Stadt der Welt.

Kommentar zum Entwurf: 
Für mich das beste Konzept von den drei finalen Entwürfen. Besonders gelungen die Gliederung in unterscheidbare Einzelquartiere und die Idee für den Park. Dazu kommt als weiteres Plus die Verbindung mit den angrenzenden Stadtteilen. Alles sehr stimmig.

Kommentar zum Entwurf: 
Bei diesem Entwurf muss man die Veddel bewusst verlassen und sich auf die tollen Ideen des Grasbrook einlassen. Blaue Veddel (beste Idee, nicht aus Eitelkeit, sondern weil es eine Identität durch Namen schafft, mehr Einladung der Beteiligung geht nicht) kann noch größere Kraft haben, als das Dach oder die Eichenpromenade. Den Entwurf durchdringt etwas Magisches, leichtes. Elbe, Moldauhafen, Delta, Blaue Veddel alles alleine schon klasse, dann alles zusammen und bridging überall, kurze Wege. Sogar die 4 mal 4 Meter sind außergewöhnlich und necken die Hafencity mit Ihren "Häusern". Nach dem Motto: Wir hier drüben wohnen in Containern! :-) Platz 1 für mich, dann Team 1 dann erst Team 2

Kommentar zum Entwurf: 
Sorry, mein Englisch ist nicht so gut. Mir hätte eine komplett deutschsprachige Präsentation im Sinne der 'Betroffenen', die hier leben und hier kommentieren, besser gefallen. - Die Betonung auf Lebensqualität durch vielfältige, naturnahe Gestaltung an der Wasserkante gefällt mir gut; was die Wohnungen angeht, ist meine Haltung ich hier wie bei allen Entwürfen: Hauptsache, die Wohnungen sind mietbar, und zwar für alle - ein Drittelmix reicht hier nicht aus, es werden in Hamburg weitaus mehr sozialverträgliche Wohnungen gebraucht, und genau hier ist die Chance, dem Rechnung zu tragen! Keinesfalls darf hier ein Mietenspiegel etabliert werden, der dann auch auf die existierenden Mieten der Veddel angewendet wird - das wird die Menschen, die hier teilweise seit Generationen leben, und die zum Großteil wenig begütert sind, in den Ruin treiben. Hier muß sozial gedacht werden. Eine reiche 'Hafencity' mit unbewohnten Spekulationsobjekten und Luxuswohnungen im Zentrum Hamburgs reicht.

Kommentar zum Entwurf: 
enge Verzahnung von Architektur und Freiflächen positiv. eine Aufbrechen der Linearität der Gebäuden in den Moltaugassen wäre wünschenswert beispielsweise durch eine Reduzierung der Gassen und mehr quadratische Gebäude/Freiflächen. Schwimmbad Nutzung unter dem Dach problematisch durch entstehenden Lärm und notwendige Sichtabgrenzung zu den restlichen Bereichen. Eine durchgängig öffentliche Nutzung wäre schöner. Gelungen finde ich den Umgang mit den Gezeiten sowie den Bereich "Wohnen am Wasser"

Kommentar zum Entwurf: 
Viele Bootsanleger für alle zugänglich, Schwimmbad in der Elbe super. Gebäudestruktur viel zu eng, es bilden sich Windschneisen! Bitte drauf achten.

Kommentar zum Entwurf: 
Zu allen Entwurfen muss gesagt werden dass sich alle an dem Projekt teilnehmenden Parteien mit aller Kraft dafür einsetzen müssen dass das nur knapp drei Kilometer westlich bis leicht südsüdwestlich (bei Hauptwindrichtung Südwest bis West) gelegene Kreuzfahrtterminal baldmöglichst eine alternative Engieversorgung (z.B. Landstrom, LNG-Bargen, PowerPacs etc.) bekommt, dessen Nutzung dann auch verpflichtend werden muss. Denn von dort gehen bei Betrieb gesundheitliche Gefahren (Emission von Feinstaub, Ultrafeinstaub, Stickoxide etc.) aus. Bei Wohnbebauung zusammen mit Schulen, Kitas usw. ist der jetzige Zustand nicht hinnehmbar und jurstisch (Klagen) höchst riskant. (Keine normale bzw. gute Wohnlage) Andreas Gutmann, Altona

Kommentar zum Entwurf: 
Der Entwurf von Team 3 kommt für mich nicht ganz an den des Teams 1 heran, ist aber deutlich besser als Team 3. Insbesondere die Blaue Veddel gefällt mir sowohl was die Verbindung zur Veddel als auch zum Wasser angeht sehr gut. Die Verbindung zur Veddel im Moldauquartier ist dafür etwas schwach. Auch der Tidepark und die Integration des Tideraums sind aus meiner Sicht stärken dieses Entwurfs. Das Freiraumkonzept wirkt allerdings nicht optimal abgestimmt auf den sehr guten städtebaulichen Entwurf.

Kommentar zum Entwurf: 
In der Kürze der Zeit: Der Entwurf scheint von allen drei derjenige zu sein, der die höchste Bebauungsdichte und gleichzeitig die kleinteiligste Bebauung aufweist. Dies passt nicht so sehr zum Umfeld von HafenCity und Veddel, die jeweils ein gröberes Bebauungsraster haben. Die Brücke auf zur Veddel scheint im Gegensatz zu den anderen Entwürfen aufgrund ihrer Größe mehr als notwendige Verbindung, denn als gewollter Zusammenschluss. Auch größere Grünbereiche finden sich weit weg von der Veddel im Westen des Grasbrooks. Zudem ist der Weg von "Am Saalehafen" zur möglichen Rad/Fußbrücke zur HafenCity sehr verschlungen und wird dem Standard eines Radschnellwegs nicht gerecht. Mein Platz 3.

Kommentar zum Entwurf: 
Sehr schade, dass es nur einen Tag für die Onlinebeteiligung gibt! Die Aneinanderreihung von unterschiedlichen Landschaftsformen ist eine sehr schöne Idee und von den drei Entwürfen am besten/intensivsten umgesetzt. Auch die unterschiedlichen Nord-Süd Gassen sind eine gute Idee und können gemeinsam mit den variablen Baublöcken zu einem lebendigen Quartier führen.

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf sieht aus wie eine Kopie von der Neuen Mitte Altona. Der Grünanteil ist zu gering und die Höhenpunkte fehlen. Eine Stadt wie Hamburg sollte sich mehr zutrauen in Punkto Höhe / Geschossigkeit. Selbst der neue Stadthafen-Süd in Oldenburg, eine Stadt mit 170.000 Einwohnern, hat sich für das neue Hafenareal deutlich mehr zugetraut. Der Entwurf ist sehr stark austauschbar und könnte auch in jeder anderen Stadt der Welt gebaut werden. Damit ist gemeint, dass der Entwurf keinen Bezug zu Hamburg hat.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Gestaltung des Freiraums, v.a. des Tideparks, finde ich hier ganz stark. Ebenso die Einbindung des Wassers!