Team 1, Städtebau: Mandaworks AB (Stockholm)

HINWEIS: Mandaworks AB (Städtebau) bildet ein Team mit Karres en Brands RB (Freiraumplanung)

Hier können Sie sich den Film zum Entwurf von Team 1 anschauen!

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Kommentare


Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf schafft es am besten, den komplizierten Räumen optimal für sie geeignete Funktionen zuzuweisen. Die Verknüpfung der HHalle (guter Name!) mit dem lebendigen Quartier, Wohnungen, Schule, Büros schafft die besten Voraussetzungen dafür, dass sich unter diesem großen Dach wirklich das Leben abspielt. Auch das Heranrücken an Ufer passt damit vollkommen zusammen. Gelungen ist auch der Park am Strom. Hamburger wissen, wie schön es ist, an der Elbe zu spazieren. Gleichzeitig brechen die Bäume etwas den Wind vor den Häusern am Nordrand des Quartiers. Das wird man im Alltag zu schätzen wissen. Schließlich der Tidesportpark. Auch eine gute Lösung, die ökologische Potenziale eröffnet. Die Sportangebote liegen längs der Veddel, gleich gut von beiden Seiten erreichbar. Das ist eine faire Geste. Die Brücke vom Immanuelkirchplatz zum Tidesportpark unterstreicht und ergänzt dies sehr gut. Insgesamt in meinen Augen der beste Entwurf.

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf ist mein Favorit - es werden lebenswerte private und öffentliche Räume gebildet, die Blocks bilden durch ihre Einheitlichkeit ein ruhiges Straßenbild. Freiräume am Wasser und intern sind divers und für die Bürger gut nutzbar.

Kommentar zum Entwurf: 
Positiv anzumerken ist der Nachhaltigkeitsgedanke, der sich im Städtebau, in der Architektur und den Materialien ausdrückt. Ebenfalls bietet der Entwurf viele qualitätvolle Sport-, Frei-, und Aufenthaltsflächen. Die Verknüpfung des neuen Stadtteils mit der Veddel ist eine große Herausforderung. Es wird zu prüfen sein, ob die aufwendigen Brückenbauwerke finanziell umsetzbar sind und vor allem, ob sie zweckdienlich sind und von den Bewohnern angenommen werden. Die zu überwindenden Höhenunterschied sind beachtlich und das "Hinaufschrauben" wird die Nutzerfreundlichkeit negativ beeinflussen. Deshalb ist die Qualität und die Einbettung der Querungen in das Gesamtkonzept umso wichtiger. Die Architektur muss eine problemlose Verlängerung der U-Bahn nach Wilhelmsburg zulassen. Die Qualität der open Yards ist aufgrund ihrer Erschließungsfunktion fragwürdig.

Kommentar zum Entwurf: 
Für mich wirken die Freiflächen recht "voll" und es gibt wenig Spazierwege. Die "Sportbrücke" halte ich für nicht sehr spannend. Sitzflächen zum gucken und ordentlicher Rad- und Fußweg wäre besser. Sportplätze solten eher unter das Hallendach, was ich auch kleiner machen würde. Die Radverkehrsführung ist sehr merkwürdig und entspricht so sicher nicht der VwV-StVO.

Kommentar zum Entwurf: 
Positiv ist die HHalle mit sehr guter Verbindung zur Veddel, starke Einbindung insbesondere des Saalehafens in den Stadtteil, das Vorsehen von Wassersport, wobei Kanu um Rudern ergänzt werden müsste.

Kommentar zum Entwurf: 
Zur Ecke Asiastrasse/Dessauer Str/Sachenbruecke (gilt mehr oder weniger fuer ALLE Entwurfe): Hier sollte nachgebessert werden um sicherzustellen, dass LANGFRISTIG, also nach 2030, eine oberirdische Weiterfuehrung der U4 nicht unnoetig erschwert wird. Die aktuellen Entwuerfe stoppen einen U4 Weiterbau entweder dauerhaft oder legen (unnoetigerweise) eine Ricchtung (West oder Sued) fuer die U-Bahn vor.

Kommentar zum Entwurf: 
Städtebaulich ist die Arbeit von Mandaworks überzeugend, wird jedoch leider durch den Freiraum etwas abgewertet. Der Freiraum ist in drei unzusammenhängende Teile zersplitert und an lärmsensiblen Stellen. Die entwickelte Blockstruktur ist hingegen überzeugend. Es ergeben sich vielfältige Gebäudetypologien und dennoch eine klare Abfolge öffentlich und privater Räume. Auch die linearen Baustrukturen für urbane Produktion sind denkbar. Besonders gut ist der Umgang mit den Straßenflächen. Hier wird ein großer Shared Space gedacht, der alternative Mobilitätsformen dem Auto vorzieht.

Kommentar zum Entwurf: 
Hier ist der größte Grünstreifen im Norden, bzw. Nordwesten zur Elbe hin platziert. Die Himmelsrichtung wurde durch die versetzte Gebäudekante berücksichtigt. Trotzdem bleibt die Frage, ob das Grün sozusagen auf der Falschen Seite des Grasbrook liegt. Die Verbindung zur Veddel ist hier ma stärksten gelöst. Insgesamt ist dieser Entwurf meine persönliche Nr. 2. Andreas Heller

Kommentar zum Entwurf: 
Tolle Idee mit der Sportbrücke als neue Verbindung zur Veddel!

Kommentar zum Entwurf: 
Ein großer Pluspunkt gegenüber den beiden anderen Entwürfen: der große Park am Elbufer!

Kommentar zum Entwurf: 
Das besondere Hallendach ist der Mittelpunkt des Quartiers - hoffentlich auch bei mäßigem Wetter. Gut: Ein Elbtidenpark mitten im Quartier ist neu aber nichts künstlich Aufgesetztes. Schlecht: Die Gebäude mit ihrer besonderen Enge und der unauffälligen Höhenstaffelung.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Verbindung zur Veddel erscheint mir unzureichend. Die spiralförmigen Brücken verlängern die Strecke zwischen Veddel und Grasbrook um mehr als das Doppelte.

Kommentar zum Entwurf: 
Park an der Nordseite des Moldauhafenquartiers: Wenig Sonne und sehr windexponiert. + die Gebäudestruktur im Moldauhafenquartier wirkt trotz der Dichte aufgelockert und kleine Räume schaffend + die vielfältigen Verbindungen zur Veddel sind gelungen

Kommentar zum Entwurf: 
Klare Struktur, Halle ist an Gebäude und ihre Bewohner angeschlossen, Grünflächen liegen an der attraktiven (Elbe-)Seite. Gebäudestruktur mit halbprivaten Innenhöfen und öffentlichem Raum gut ausdifferenziert. Für mich der plausibelste Entwurf. Mehr Obstbaum-Hochstämme für eine essbare Stadt und die Fauna fände ich wünschenswert.

Kommentar zum Entwurf: 
Der Städtebau dieses Entwurfs überzeugt am meisten. Die Anbindung an die Altbauviertel der Veddel mit den Sportanlagen überzeugt ebenfalls.

Kommentar zum Entwurf: 
Ich glaube ich bin in einem Gewächshaus, nicht auf der Straße. Wenn ich das richtig erkannt habe, sind Kanustege vorgesehen. Für die und für Ruderboote zur Lagerung gehört ein Bootshaus an den Moldauhafen.

Kommentar zum Entwurf: 
Das Wohnquartier entlang des Moldauhafens bietet ebenso wie der Park entlang der Elbe attraktive Stadträume, auch wenn die Verweilqualität im Elbpark erheblich durch die starken Winde beeinträchtig sein wird. Die offenen Blöcke und auch der Stadtraum der zentralen Straße bieten viele angenehme Begegnungsräume. Den Quartieren entlang des Saalehafens fehlt die eigenständige Handschrift und Raumqualität, da leider kein eindeutiges Zentrum zu erkennen ist. Die denkmalgeschützten Lagerhäuser werden kaum umspielt und bleiben so im Abseits. Die Chance des „Weiterentwickelns der Stadt“ weiter nach Wilhelmsburg wird so auf lange Sicht blockiert.

Kommentar zum Entwurf: 
ein sehr attraktiver Entwurf, vor allem wegen wegen der starken Verknüpfung einzelner Funktionen .Die städtebauliche Struktur ist auf der Grundlage der Freiraumqualität dazu geeignet dem Quartier eine Identität 'zu verpassen' welche komplementär zu der HafenCity ist ,aber auch dem angrezenden Stadteil Vedel die gewünschte städtebauliche Sonderstellung verleiht. Die Struktur ist sehr gut geeignet in Phasen realisiert zu werden . Aber : die Uferzone scheint mir nicht tiefer durchdacht zu sein.Die Unterteilung in die einzelnen Nutzungsbereiche ist m.E.zu schematisch, nicht ausreichend verlinkt. Peter Gero

Kommentar zum Entwurf: 
ein sehr attraktiver Entwurf, vor allem wegen wegen der starken Verknüpfung einzelner Funktionen .Die städtebauliche Struktur ist auf der Grundlage der Freiraumqualität dazu geeignet dem Quartier eine Identität 'zu verpassen' welche komplementär zu der HafenCity ist ,aber auch dem angrezenden Stadteil Vedel die gewünschte städtebauliche Sonderstellung verleiht. Die Struktur ist sehr gut geeignet in Phasen realisiert zu werden . Aber : die Uferzone scheint mir nicht tiefer durchdacht zu sein.Die Unterteilung in die einzelnen Nutzungsbereiche ist m.E.zu schematisch, nicht ausreichend verlinkt. Peter Gero

Kommentar zum Entwurf: 
Die Hauptausrichtung des Freiraums zur Elbe finde ich wunderbar und mit Abstand das überzeugendste Freiraumkonzept der 3 Entwürfe.

Kommentar zum Entwurf: 
Besonders gut gefällt mir bei diesem Entwurf die Gestaltung des Elbbrückenparks und die Erhaltung der hafenspezifischen HHalle!

Kommentar zum Entwurf: 
- Der Erhalt der langen Halle am Südufer der nördlichen Landzunge und der geplante Umbau zum halb-außen Dachraum als HHalle ist super! Dieser Zwischenraum kann für diverse Nutzungen aktiviert werden und ist schon jetzt sehr identitätsstiftend für das neue Quartier. Sie steht vielleicht nicht unter Denkmalschutz, aber als Identitätsträger sollte sie unbedingt (zumindest teilweise) erhalten bleiben. - Das Verspringen der zentralen Verkehrsachse lockert das ganze Quartier auf und sorgt dafür, dass sich Verkehrsfläche wirklich wie Stadtraum und nicht wie eine Schneise anfühlt.

Kommentar zum Entwurf: 
Diese Kommentare gelten für alle Städtebauentwürfe: 1. Die Einwohner*innen müssen im Mittelpunkt sein!!! --> Verhältnis von 3000 Wohnungen für 6000 Menschen und 16 000 Arbeitsplätzen muss umgekehrt werden. 2. mindestens 50% von den Wohnungen müssen sozial gefördert werden, um Nutzer*innen Vielfalt zu erreichen (Studierende, Azubis, Familien, Senioren etc) 3. außerdem sollten ebenfalls Studentenwohnheime und Wohn-Pflege-Gemeinschaften sollen auch gebaut werden. 3. es braucht nicht nur Platz für kreative high-tech Startups und Büros, sondern abenso für Ateliers, Proberäume, Werkstätten für die Handwerker etc. 4.Jugendzentrum auch für die Kinder aus der Veddel und RBO + Kitas und Schule 5.Ganzheitliche medizinische Versorgung (Haus- und Fachärzte, Zahnärzte, Apotheke, Pflegedienst). 6.Deutsche Post Filiale. 7. Barrierefreien Brücken und Fahrradbrücken zwischen Grassbrook und der Veddel. 8. Vorrang für die Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen, Fußgänger*innenzonen, breite und abgegrenzte Fahrradwege und –straßen, überdachte und schließbare Fahrradabstellanlagen. 9. Veddel und Grasbrook zusammen planen / keine separten Pläne, sondern ein Gesamtkonzept ermöglichen 10. Kein Verkauf städtischer Grundstücke im Bereich Veddel, Grasbrook und Peute, jedoch Ermöglichung von langfristiger Erbpacht für genossenschaftliche Projekte 11. Bauliche Einhausung der Bahntrasse, Hafenverkehr-Entastungsstrasse (oberirdisch - kein Tunnel) im Süden zur A 252 vorrangig umsetzen, A255 auf B4/75 zurückstufen und Verkehrsknoten im Veddeler Norden zu einer normalen Kreuzung zurückbauen 12. keine privaten Uferbereiche

Kommentar zum Entwurf: 
Mir gefällt an dem Entwurf, das er sehr funktional sich mit der Realität vor Ort auseinandersetzt. Die Büros bieten Lärmschutz für das Wohnen, wie Verkehr und Logistik funktionieren wird bedacht. hier wird auch mal dargestellt, wo Autos fahren und parken. Schön sind die vielen Verbindungen zur Veddel. Das Wohnen wird etwas beschützt, was mir gut gefällt. Auch der große grüne Streifen als Park zur Elbe überzeugt mich. Die Aufteilung der Gebäude mit den zukünftigen Möglichkeiten von Nutzung sind gut

Kommentar zum Entwurf: 
Die Fußgänger und Fahrradbrücke ist unbedingt notwendig! Egal welcher Entwurf genommen wird, die muss immer dabei sein.

Kommentar zum Entwurf: 
Zu allen Entwurfen muss gesagt werden dass sich alle an dem Projekt teilnehmenden Parteien mit aller Kraft dafür einsetzen müssen dass das nur knapp drei Kilometer westlich bis leicht südsüdwestlich (bei Hauptwindrichtung Südwest bis West) gelegene Kreuzfahrtterminal baldmöglichst eine alternative Engieversorgung (z.B. Landstrom, LNG-Bargen, PowerPacs etc.) bekommt, dessen Nutzung dann auch verpflichtend werden muss. Denn von dort gehen bei Betrieb gesundheitliche Gefahren (Emission von Feinstaub, Ultrafeinstaub, Stickoxide etc.) aus. Bei Wohnbebauung zusammen mit Schulen, Kitas usw. ist der jetzige Zustand nicht hinnehmbar und jurstisch (Klagen) höchst riskant. (Keine normale bzw. gute Wohnlage) Andreas Gutmann, Altona

Kommentar zum Entwurf: 
Insgesamt ein sehr guter Entwurf, der in der Bebauungsstruktur eine große Flexibilität bietet und eine klare gestalterische Linie verfolgt. Das Verältnis und das Zusammenspiel zwischen Städtebau und Freiraum ist sehr gut gelöst. Leider fehlt jedoch bei Entwurf 1 entlang des Saalehafens bzw. entlang der Bahn eine adäquate städtebauliche Struktur. An dieser Stelle bieten die anderen beiden Entwürfe 2und 3 bessere Lösungen. Ideal wäre eine Kombination von Entwurf 1 auf dem eigentlichen Grasbrook und Entwurf 3 entlang des Saalehafens.

Kommentar zum Entwurf: 
Zu allen Entwürfen und den Planungen insgesamt: Die derzeitig geplanten 3000 Wohnungen sollten verdoppelt werden! Es ist unverständlich, wie bei so einem hohen Wohnungsbedarf in HH und darüberhinaus Platz für so viel Arbeitsplätze (16000) gebaut werden sollen. Eine Mischnutzung des Gebiets ist sehr sinnvoll, aber nicht auf durch solch ein ungleiches Mischverhältnis. Zudem wird bisher nicht ersichtlich, wie die angebliche "soziale Mischung" gewährleistet werden soll. Der Drittelmix ist für den Bedarf an günstigtem, und für jede'einfache' Arbeiter*in/Angestellte leistbaren Wohnraum nicht ausreichend. Genossenschaften, Wohnstiften, Pflegeheimen etc. sollte in dieser Frage Vorrang erhalten. Ein 50/50-Mix ist der aktuellen demographischen Lage und den Bedarfen am Wohnungsmarkt deutlich näher. Der Lärmschutz wurde in allen Planungen nicht wirklich thematisiert (dazu in den einzelnen Entwürfen noch einige Gedanken), dabei sind die Veddel und auch der künftige Grasbrook stark betroffen. Aus Perspektive der Veddel stellt sich dieser Bedarf schon seit langer Zeit dar und auch in diesen Planungen wird nicht "outside the box" gedacht (z.B. durch bauliche Überdeckelung der Bahntrasse mit Nutzung des Dachs, Tunnellösungen etc.). Zu dem Entwurf 1: Die Veddel soll über 4 Überquerungen erreicht werden können. Das sportliche "Programm" von 2 Brücken ist dabei lobenswert und kann Begegnungen mit VeddelerInnen fördern. Dennoch ist Eine Überquerung der Bahntrasse auf Höhe der Immanuelkirche in der vorliegenden Darstellung massiv - die Veddel hat heute schon innerhalb des Quartiers wenig öffentliche Räume, nun soll der Spielplatz vor der Kirche durch ein Gebäude ersetzt werden? Generell wäre es wünschenswert, wenn die Veddel in der Überquerung der Trassen viel mehr mitgedacht wird (wie z.B. durch effektiven Lärmschutz und den Möglichkeiten, die sich über eine Einhausung ergeben können). Die Unterführung auf der Elbseite kann auch als Angstraum wahrgenommen werden.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Idee der "Open City" gefällt mir. Sie sollte unbedingt auch weiterentwickelt werden, wenn es um die Besiedelumg des Grasbrook geht - so dass der Stadtteil auch beim Zugang zu Grundstücken, Wohnungen, Gewerbe etc. allen offensteht!

Kommentar zum Entwurf: 
Schade dass es nur einen Tag für die Onlinebeteiligung gibt! Ein interessanter Entwurf der besonders durch die charakterische Front von der gegenüberliegenden Elbseite hervorsticht

Kommentar zum Entwurf: 
Tolle Brückenverbindung zwischen Veddel Nord und Grasbrook. Noch besser wäre aber eine Brücke mit einem Anschluss an die neue U-Bahn Station.