Team 3 Städtebau

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Den kompletten Entwurf (10 Planzeichnungen) können Sie sich hier als pdf herunterladen, ebenso die Präsentation vom Bürgerblick am 2.12.:

Kommentare

Kommentar zum Entwurf: 
Der beste Entwurf überhaupt: wilde die Anordnung der Gebäude mit den Quartiersplätzen bildet eine Vielzahl von geschützten Aufenthaltsqualitäten. Der häufige Nordwest- Wind wird gebrochen. Gut auch, das die identitätsstiftenden Gebäude (Freidach und Bürogebäude) erhalten bleiben sollen. Im letzteren könnte ein zentrales Ärztehaus mit Kindergarten und Nachbarschaftstreff einziehen. Zur Elbseite zeigt sich das Quartier als Spiegel der Innenstadt mit einer harten Uferkante. Der Sprung über die Elbe ist somit optisch gelungen, denn die Stadt geht jenseits des Flusses optisch weiter. Der Wechsel geschieht innerhalb des Viertels. Der Ort mit der größten Aufenthaltsqualität im SüdWesten in der Moldauhafen. Hier finden sich Promenade und Grünflächen mit Nah- Kontakt zum Wasser. Gut finde ich auch, daß die Inselspitze nicht angetastet werden soll.


Kommentar zum Entwurf: 
Hier wurden sich wirklich viele Gedanken gemacht. So ein Stadtteil würde vermutlich tatsächlich einen guten Übergang zwischen der Hafencity und dem nördlichen Wilhelmsburg schaffen. Es stecken viele spannende Ansätze drin, die versprechen einen interessanten, urbanen Stadtteil zu schaffen mit Raum für unterschiedliche Ideen. Letzteres fände ich sehr wichtig, so dass so ein neuer Stadtteil sich auch entwicklen kann und lebendig wird, nicht so ein Reißbrettort. Scheint ein Entwickler*innenteam junger, enagagierter Leute zu sein - so was braucht Hamburg in der Stadtentwicklung, nicht einen Entwurf, wo ein Büro sein langweiligen Ideen einem Stadteil und den Menschen aufzwingt. Um jemals all die schrecklichen Teherani-Bauten in der Stadt zu kompensieren, braucht es viel an Gegengewicht. Gerade wo jetzt nicht weit vom Grasbrook die hässliche Haltestelle Elbrbücken eben jene wunderschönen alten Elbbrücken im Blick verhunzt.

Kommentar zum Entwurf: 
Sehr differenzierter Beitrag mit vielen tollen Ideen, wirkt sehr fein und gegliedert. Ein paar Plangrafik-verliebte-Ecken, die bestimmt überarbeitet würden ;) tolle Wege, die Masstäblichkeit wirkt genau richtig, Gefällt mir gut.

Kommentar zum Entwurf: 
Aus meiner Sicht der beste Entwurf. + Lokale Plätze und urbane Qualität durch Dichte Bebauung (trotzdem grün) + Beibehaltung der Bestandsbauten und Einbindung des Dachparks + Fahrradwege und viel Fußgängerbrücken + Harte Kante aber Fußgängerpromenade (und keine Straße) an Nordseite/Elbseite + Haftentorquartier ohne abweisenden Gebäudeblock (wie in anderen Entwürfen) - Bitte keine "aufgelockerten" Zeilenbauten à la Charta von Athen und ideenlose Grünflächen, die keiner nutz (sieht auf dem Titelbild ein wenig danach aus)

Kommentar zum Entwurf: 
Ergänzung: - Hafenmuseum wirkt etwas deplatziert, bitte kein futuristisches "Ufo"

Kommentar zum Entwurf: 
Hier wurde mal wieder alles was ein Architekturbaukasten zu bieten hat einfach wild auf die Fläche gekippt. Sowas wird dann sicherlich wie in Oberbillwerder als "besonders flexibler Entwurf" gelobt. Und wo sollen denn die vielen Sportboot die in der Abbildung zu sehen sind herkommen, auch hier sind mal wieder keine Boots-Liegeplätze vorgesehen. Hier wird die Chance "wohnen mit Boot" einfach vertan. In Hamburg gibt es kaum Liegeplätze die tideunabhängig und gut zu erreichen sind, hier würden sie gut hinpassen. Die "naturnahen" Ufer reduzieren das Tidevolumen des Hafens und führen zur Verschickung wie man es heute auf der Peute schon hat. Und statt die alten Lagerhaus-Denkmäler herauszustellen, werden sie einfach "zugestellt".

Kommentar zum Entwurf: 
Das Verdecken und der denkmalgeschützden Lagerhäuser wäre eine Katastrophe. Das Lagerhaus G ist als Tidegbäude gebaut worden, dessen Kellergeschoss bei jedem Hochwasser "nass" wird. Das muss so erhalten bleiben. Allein schon, um in der Gedenkstätte erfahrbar zu machen, wie sich die KZ-Gefangenen in den Bombebnächten dort gefühlt haben müssen.

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf gefällt mir sehr gut, er verspricht eine hohe städtebauliche Diversität und Abwechslung.

Kommentar zum Entwurf: 
Das sieht nach Stadt aus! Schön, dass auch die Hallenüberdachung bleibt.

Kommentar zum Entwurf: 
Vielen Dank für die Bürgerbeteiligung an dieser Stelle nochmal! Mir gefällt die Idee mit den Brücken. Davon hätten die anderen Entwürfe deutlich mehr haben können. Kurze Wegebeziehungen sollten definitiv Priorität bei der Planung von neuen Stadtvierteln sein heutzutage. Was mir jedoch nicht gefällt sind die Baumassen bzw. die Straßenschnitte und Gebäudeblöcke. Zu sehr erinnern mich diese an die City Süd o.ä. Meiner Meinung nach ist die Bebauung viel zu lose und chaotisch. Ich finde den Entwurf leider völlig unästhetisch. Das ist Team 2 besser gelungen, wie ich finde. Eine Blockrandbebauung wie sie in den beliebten Hamburger Gründerzeitvierteln oder der neuen Mitte Altona / Hafencity zu finden sind, wäre meiner Meinung nach die passendere Wahl. Diese Strukturen haben sich bewährt (feiern nicht umsonst ein Comeback) und sind meiner Meinung nach für ein lebenswertes, urbanes Viertel unerlässlich. Es geht hier ja schließlich auch um den Bürger (daher die Beteiligung) und eine Stadt von der wir alle was haben. Der zweitbeste Entwurf.

Kommentar zum Entwurf: 
Absolut, das sehe ich auch so. Ein schöner abwechslungsreicher und kleinteiligen Blockrand mit Gewerbe im Erdgeschoss würde das Quartier urbaner und städtischer machen. Bitte keine lose verstreuten Zeilenbauten.

Kommentar zum Entwurf: 
Ich finde den Entwurf im Gegensatz ehrlich gesagt katastrophal. Verwechselbar. Chaotisch. Wenig städtebauliche Dichte. Unästhetisch. Insbesondere vermisse ich aber eine Anknüpfung an bestehende Hamburger Bautraditionen. Es handelt sich m.E. um einen ziemlich austauschbaren Entwurf, der ohne erkennbaren Bezug zur ihn umgebenden Bebauung unsere Heimatstadt um eine weitere seelenlose aufgelockerte Siedlung "bereichert".

Kommentar zum Entwurf: 
Der mit Abstand beste Entwurf im Rennen. Wirkt wie das einzige Quartier, das spannend zu erkunden sein wird.

Kommentar zum Entwurf: 
Die "blaue Veddel" bietet bei diesem Entwurf einen hochqualitativen und in Hamburg einzigartigen Stadtraum. Adept versteht es als einziger Teilnehmer die Qualitäten des sich vor den denkmalgeschützten Lagerhäuser bildenden Raum zu sehen und dem Quartier durch die Ergänzung einer recht dichten und "schwimmenden" Bebauung einen eizigartigen Charakter zu verleihen. Der Dachpark bietet einen ebenfalls einzigartigen Möglichkeitsraum und sollte in jedem Fall weiterverfolgt werden.

Kommentar zum Entwurf: 
+ Positiv finde ich die Bewahrung von und das Bezugnehmen auf Hafenidentität und Großstrukturen + Gut gefallen mir auch die Lebensweisen am Wasser - Trotz dieser Hinwendung zum Wasser fehlt ein Zentrum für Wassersport, d.h. für den Ruder- und Kanusport mit für die Elbe tauglichen Booten. Grasbrook wird der Wasserstadtteil in zentraler Lage Hamburgs. Es sollte selbstverständlich sein, das Wasser nicht nur vom Land, sondern auch vom Wasser aus mit eigener Kraft erlebbar zu machen. Ein Zentrum für den Ruder- und Kanusport bietet standorttypische Sportmöglichkeiten an dem hierfür am besten geeigneten Ort im Hamburger Elberevier.

Kommentar zum Entwurf: 
+ Gut finde ich: Stadt der kurzen Distanzen; Mobilitätskonzept; Einbezug des Wassers; Nutzung des Lagerhaus G für "Kultur und Ausstellung" - dabei würde ich allerdings hoffen, dass die Ausstellung die Geschichte des Lagerhaus G als eines der drei größten Außenlager des KZs Neuengamme erzählt und Zwangsarbeit im Hafen thematisiert. - Angesichts der oben erwähnten Geschichte des Lagerhaus G finde ich "floating" Volleyball-Felder direkt vor einem ehemaligen KZ-Außenlager etwas unangemessen. Stattdessen wäre die Etablierung einer Gedenkstätte wichtig.

Kommentar zum Entwurf: 
alle Kandidaten - eine Erweiterung der hässlichen Hafencity, extrem zementiert, alles extrem betoniert, fast ohne Bäume, ohne Rückzug und ohne Gärten vor Türen, zu viele Gebäude in unmittelbarer Nähe der Straße und zueinander, zu viele klotze Gebäude ohne attraktive und zukunftiger form des futurismus, wieder die grausam optik Gelbes Pflaster des Fassades, enge Gassen, zu schmale Straße wie Hafencity, zu viele Leute pro m², ein schreckliches neues Altona. sehr schleckt geplant wie Hafencity, überhaupt nicht 'des schönes Stadtes des Welts'--- Bitte 'Weniger ist Mehr' Und dann diese Peking die hat nur € 40 Millionen für eine Statik Nutzlose Monument ähnliches wie Rickmers Rickmers... für gar nichts und die Politiker nicht besser uns Geld bezahlt. Es ist nur wieder Geld Veschwendung wie A7 Deckel, Umbau des Strasse wie Sülldorfer Kirchenweg ohne sinn für Fahrrad, eine Stückstrasse die ohne Sinn 5 Wünderschöne alte Bäume verloren sind, einfach so geschnitten, ohne transplantierung... d.h. warum haben wir Politiker die zu schleckt Städte Plannen ? Hamburg ist schon zu viele Konzentration überall, sehr Schmützige mit kriminelle Grafitti und LoveLocks Schlösser... eigentlich - wo ist der schöne Stadt des Welts ??? finde ich nicht

Kommentar zum Entwurf: 
Der urbane Superroof und Reaktivierung des Kanals ist genau der richtige Lösungsansatz für das neue Viertel mit seiner prägenden Industriekultur. Die Wegeverbindungen, auch zur Veddel erscheinen gut durchdacht. Das vorgeschlagene Maß der baulichen Nutzung ist angemessen.

Kommentar zum Entwurf: 
Sehr schön, wie kleinteilig die Gebäude geplant sind. Auch dass viel öffentliches Leben auf dem Wasser stattfinden kann, ist sehr überzeugend.

Kommentar zum Entwurf: 
Ein schöner Entwurf. Sinnvoll ist das Quartier „Blaue Veddel“, denn im Umkreis von 500 m um die S-Bahn-Station Veddel sollte natürlich stärkere Büronutzung oder öffentliche Nutzung angeordnet werden, wie hier vorgesehen. Dies würde auch den Süden (das Zentrum) der Veddel beleben. Der schmale Streifen auf der Ostseite des Saalehafens, das Hallesche Ufer, dürfte dafür geeignet sein. Diese Fläche ist zu wertvoll für Parks und Sportplätze, wie in anderen Entwürfen vorgesehen. Die Idee, das Lagerhaus G für Kultur und Ausstellungen zu nutzen, sollte man weiterverfolgen. Eine eher hohe, abschirmende Riegelbebauung auf der kompletten Ostseite des Gebietes ist auch richtig, denn die trennende Wirkung der 80 m breiten Schneise aus Hochwasserschutzwand, Hauptstraße und Bahntrasse lässt sich einfach nicht aufheben.

Kommentar zum Entwurf: 
Obwohl von Städtebauern, ist das doch quasi der beste Entwurf auch im Bezug auf das "Grüne". Die Erhaltung der Freidach-Halle mit einer naturnahen Ufergestaltung am Moldauhafen zu verbinden, ist genial. Die abwechslungsreichen Gebäudeformen und Straßenzuschnitte lassen spannende Plätze und Räume mit echter Aufenthaltsqualität erklären. Die schwimmende Bebauung im Saalehafen zeigt exemplarisch, wie man Naturnähe und Bauen im 21. Jahrhundert miteinander versöhnen kann. Die skandinavischen Lösungen für den Rad- und Fußverkehr kommen für Hamburg auch keine Minute zu spät.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Schaffung von Flächen insbesondere für Handwerk und Kleingewerbe ist in dieser zentralen Lage und vor dem Hintergrund der Knappheit von innenstadtnahen, handwerksgeeigneten Flächen von Bedeutung. Positiv hervorzuheben ist beim vorliegenden Entwurf die Planung von zwei Handwerkerhöfen sowie die Schaffung von Flächen für vertikale Produktion im Bereich des Freihafenelbquartiers. In den historischen Lagerhallen entlang des Saalehafens sollen ebenfalls Flächen für Handwerksbetriebe geschaffen werden. Darüber hinaus bitten wir darum, die Handwerkskammer in das weitere Verfahren einzubinden. Kontakt: *gelöscht wegen Datenschutz*