Team 1 Städtebau

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Den kompletten Entwurf (10 Planzeichnungen) können Sie sich hier als pdf herunterladen, ebenso die Präsentation vom Bürgerblick am 2.12.:

Kommentare

Kommentar zum Entwurf: 
Ich bin eigentlich ein Fan von von Herzog & De Meuron. Tate Modern, die Elphi - wunderschön. Aber mit diesem Entwurf konnte man mich nicht überzeugen. Warum braucht es den "See"? Das Wasser des Hafens ist doch genau richtig da, wo es gerade ist. Und die heftige Bebauung zur Grenze der Veddel gefällt mir gar nicht, aber hat immerhin Lücken. Da waren andere Entwürfe ja noch viel schlimmer.

Kommentar zum Entwurf: 
Der Entwurf wirkt wenig durchdacht und scheint einige Vorgaben kaum zu beachten bzw. unterzuerfüllen. Wo ist die städtebauliche Dichte? Wo ist die Durchmischung? Wie rechtfertigt man den "See" als zusätzliche Wassefläche in Konkurrenz zur Elbe? Die vorliegende Wohnbebauung erinnert eher an amerikanische Gated Communities als an eine moderne Stadt im europäischen Kontext.

Kommentar zum Entwurf: 
Nette Stadtvillen für Porsche Fahrer entlang der Alster ...ehm Grasbrook See. Veddel freut sich.

Kommentar zum Entwurf: 
Ich bin ein großer Fan dieses Entwurfes! HdM hat verstanden, dass es wichtig für das neue Quartier ein attraktives Zentrum zu schaffen. Ein See, der den Bewohnern eine hohe Lebensqualität bietet aber auch andere Hamburger in den Stadtteil lockt. Extrem Gut durchdachter und konzeptionell starker Entwurf!

Kommentar zum Entwurf: 
Gefühlsmüßig entsteht hier ein Vorort und kein urbaner Stadtteil. Hier ist Hamburg zu Ende. Menschen, die hier her ziehen werden, werden kein Nachtleben dulden. Ein Schweizer Bergsee an der Elbe.... fürchterlich!

Kommentar zum Entwurf: 
Warum ist der Entwurf überhaupt weitergekommen? Zieht die Jury den See ernsthaft in Erwähnung?!? Die geile Lage des Grasbrooks braucht doch keinen see, um Leute dahin zu locken. Sonst sollte Horn auch einen bekommen!

Kommentar zum Entwurf: 
Verstehe ich auch nicht.. hingegen hat man den spannenden Entwurf mit der vielen schrägen Dach-Häusern rausgeworfen.

Kommentar zum Entwurf: 
Das zugängliche(!) Wasser im Zentrum gibt dem Areal eine starke Identität, im Gegensatz zu vielen anderen Stellen an der Elbe wo das Wasser nur rein optisch erfahrbar ist...gute Idee! Städtebaulich ist die Bebauung durch die prägnante Form natürlich eine Besonderheit in Hamburg

Kommentar zum Entwurf: 
Die schreiben "... vergleichbar zur Außenalster und ihren attraktiven Wohnlagen legt sich eine dichte, dabei immer wieder aufgelockerte und durchgehend begrünte Wohnbebauung in zwei Ringen um den See. " Auf der Skizze sind von "Stadthäusern" am See die Rede. Das erinnert schon sehr stark an die Villen an der Alster. Rondeelteich in groß aber mit Zugang zum Wasser für die Kollegen aus der Veddel?

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf ist insofern herausragend, als dass er es schafft, ausschließlich negativ aufzufallen – wie konnte denn das die Vorauswahl überstehen?! Das können selbst Student*innen im ersten Fachsemester besser! Völliger Mumpitz! – Wasser: Der Kl. Grasbrook liegt direkt an der Elbe! Warum braucht es dann noch einen See? Eine gute Wasserqualität ist wohl eher Wunschdenken, immerhin ist es ja dasselbe Wasser wie in den umgebenden Hafenbecken! Warum wird nicht das Elbufer attraktiv gestaltet und vollständig zugänglich gemacht, sondern so viel dringend benötigter Wohnraum verschenkt?! – Flächennutzung: Wo sonst in Europa findet man eine derart große Fläche in derartiger Nähe zum Stadtzentrum, die man vollständig einer neuen Nutzung zuführen kann? Warum wird die Möglichkeit, ein innenstadtnahes, dichtbebautes Wohnquartier zu schaffen, so unüberlegt hergeschenkt? Das fängt beim See an und geht bei der gewählten Baukörpergröße weiter. Sind wir hier in einer Gated Community im mittleren Westen oder inmitten der zweitgrößten Stadt der Bundesrepublik? Das ist nicht nur dämlich, sondern schlichtweg fahrlässig – wie von der Stadt bereits formuliert, soll mit dem Kleineb Grasbrook ein Brückenschlag in Richtung Veddel/Wilhelmsburg vorgenommen werden. Diese Anforderung wird in keinster Weise erfüllt und die unmittelbare Nachbarschaft, die Veddel, scheint den Herren Herzog und de Meuron anscheinend ein Übel zu sein, von dem man sich so gut wie möglich abschotten will. – Verkehr: Das Büro möchte eine nachhaltige Siedlung schaffen. Warum sind dann quasi alle Anlagen mit großen Tiefgaragen bestückt? In welche Verhältnis dazu steht denn diese Aussage des Büros: "Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr via U-Bahn, Bus oder Fähre ist so gut, dass das Auto – sofern der «Grasbrooker» überhaupt noch eines besitzt – auch in der Tiefgarage verbleiben kann."? In welchem Jahrhundert leben wir denn?! Wahnsinnig innovativ, die Buslinie südlich der Elbe mit der 111 durch die HafenCity verknüpfen, aber was bringt das denn, wenn die Wohnsiedlung de facto nur am Rande von Bussen tangiert wird?

Kommentar zum Entwurf: 
Der Entwurf bietet kaum sinnvolles zur weiteren Ausarbeitung. Der Grundansatz ist falsch. Wo sind die Sportflächen, wo ist das Einladende? An zentraler Stelle unserer Stadt wird bebaubares Land absichtlich geflutet - wie dekadent ist das denn? Schlimm.

Kommentar zum Entwurf: 
Wasser für alle - eine charmante Idee für den Ort.

Kommentar zum Entwurf: 
Sprung über die Elbe? In einen privaten Teich? Stadterweiterung im Rückwärtsgang!

Kommentar zum Entwurf: 
Zwischen den Hochhausscheiben in Ost - West Richtung wird der Wind ganz schön durchpfeifen!

Kommentar zum Entwurf: 
Mich hat bei der Präsentation am Montag dieser Entwurf von Anfang an begeistert. Der innere See mit Gebäuden herum und einer Öffnung zur Elphi. Genial. Bitte aber die äussere Gebäudehöhe der Ringe niedriger gestalten. Das wirkt zu wuchtig!

Kommentar zum Entwurf: 
Ich bin auch überrascht, dass dieser Entwurf mit der viel zu harten hohen Gebäuden zur Veddel und dem beliebig wirkenden See mit den herumgestreuten Häusern weiter gekommen ist. Wesentlich interessanter und innovativer der Entwurf mit der solar-optimierten Dachlandschaft von KCAP, der leider nicht weiter gekommen ist.

Kommentar zum Entwurf: 
Ich hoffe, die Teams und die Jury bedenken bei all den zukünftigen Entscheidungen das neue Klimagesetz in Hamburg. Es besteht zukünftig "eine Solarpflicht für solarfähige Gebäude".

Kommentar zum Entwurf: 
Der Entwurf von Team 2 wird dem Anspruch eines urbanen, dichten Quartiers am ehesten gerecht, wenngleich echte Landmarks (noch) fehlen. Man beachte die Fernwirkung vom nördlichen Elbufer. Schön angedacht ist der treppenartige Anstieg des Baukörpers an den Elbbrücken als Referenz zum Elbtower.

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf wirkt auf sich bezogen und baut kaum Verbindung zur Veddel auf. Der Blick richtet sich nach Westen auf die Elphi, der Rücken zur Veddel. Der Grasbrook kann zum Herz Hamburgs werden, er hat darin aber nur Platz für sich selbst.

Kommentar zum Entwurf: 
Der von der Tide abgekoppelte See ist ein fantastischer Kontrapunkt zur Industriefläche Tideelbe rundherum! Praktisch eine Perlebucht 2.0. Die ihn umgebende Bebauung ist offensichtlich dicht genug. Hier wird nichts verschenkt. Die Abschirmung zur Veddel ist dem Lärm geschuldet und notwendig. Jeder der mal als Fußgänger mitten auf der Norderelbbrücke gestanden hat begreift, dass der Grasbrook eine eigne Welt ist, ein Trittstein eben. Eine städtebauliche Integration in die Veddel hinein ist unmöglich. Die Verflechtung zur Veddel ist notwendigerweise funktional bestimmt. Über den Quartiersplatz an den See können sich die Menschen aus den Veddeler Burgen gut bewegen. Etwas zu stringent durchgezogen scheint mir die Ost-West-Orientierung im Hafentorquartier. Hier rechne ich mit einem physikalischen und psychologischen "Düseneffekt". Eine spätere Umwandlung zu Wohnnutzung kann ich mir mit dieser "brutalen" Typologie kaum vorstellen. Vielleicht nur die zentrale Achse in Ost-West-Ausrichtung?

Kommentar zum Entwurf: 
Die südliche Bebauung wirkt wie die Plattenbauviertel der Nachkriegszeit. Dazu der See... Überzeugt mich gar nicht. Außerdem scheinen sich die Planer nicht eine Minute mit den denkmalgeschützten Lagerhäusern beschäftigt zu haben. Auch die müssen in das neue "Quartier" eingefügt werden. Die einzige gute Idee ist die doppelstöckige U-Bahnbrücke. Oben Haltestelle und unten Fuß- & Radweg ist ein super Konzept!

Kommentar zum Entwurf: 
Ich finde diesen Entwurf an dieser Stelle völlig fehl am Platz. Der See in der Mitte des nördlichen Quartiers konkurriert zum Einen mit der Elbe und wirkt zum Anderen als unüberbrückbare Barriere. Die kleinteilige Bebauung um den See führt dazu, dass in den angrenzenden Bereichen monumentale Zeilenbauten nötig sind. Ich sehe kein nachbarschaftliches Zusammenleben in diesem Entwurf.

Kommentar zum Entwurf: 
Wie konnte es eine solche ‚unstädtisch’ Arbeit in die 2. Runde eine wichtigen städtebaulichen Wettbewerbs schaffen? Und das in Hamburg. Unerklärlich. Können Sie bitte auch die auch die Arbeiten zeigen, die ausgeschieden sind? Vielleicht erklärt das die Auswahl. Vielen Dank!

Kommentar zum Entwurf: 
Die Bebauung des kleinen Grasbrook wirkt in diesem Entwurf geradezu provinziell und zu exklusiv. (erinnert mich an das Rondell an der Außenalster). Darüberhinaus zerstört der See die Fußgängerfreundlichkeit des Areals massiv. Meiner Meinung nach absolut nicht zeitgemäß und nicht angemessen für diesen Ort. Der schwächste der drei Entwürfe.

Kommentar zum Entwurf: 
Nicht nur der schwächste dieser drei Entwürfe. man kann auch sagen, der schwächste aller Entwürfe. Warum ist der weitergekommen?

Kommentar zum Entwurf: 
Kann die Jury gern mal erläutern, was sie sich dabei gedacht hat.

Kommentar zum Entwurf: 
Nachdem ich gesehen habe, was für Entwürfe in Phase 1 ausgeschieden sind, muss ich sagen dass es eine ziemliche Anmaßung ist, dass dieser Entwurf weitergekommen ist. Das hat leider einen extrem faden Beigeschmack für mich und stimmt mich überaus negativ, was die Prioritäten der Jury angeht.

Kommentar zum Entwurf: 
Im Gegensatz zu meinen Vorrednern bzw. -schreibern gefällt mir dieser Entwurf gut! Über Details lässt sich selbstverständlich streiten. Mir aber gefällt an dem gewählten Ansatz, dass bei der Bebauung ausdrücklich an bestehende Hamburger Bautraditionen angeknüpft wird. Es entsteht m.E. nach gerade kein Fremdkörper, keine abgeschlossenen "Community", wie dies meine Vorredner kritisieren. Vielmehr wird die Stadt konsequent "weitergebaut". Auch ist positiv hervorzuheben, dass die Gebäude gerade nicht wahllos und aufgelockert über das Areal verteilt werden, sondern dass eine klare städtebauliche Struktur erkennbar ist. Die an eine klassische Blockrandbebauung angelehnte Geschlossenheit rahmt den so entstehenden "See" baulich ein und schirmt auch den unstreitig bestehenden Lärm von Autobahn und Hafen ab. Chapeau!

Kommentar zum Entwurf: 
Sehr posititv finde ich, dass HdM eine Gedenkstätte im Lagerhaus G (Dessauer Ufer) planen! Kritisieren würde ich den etwas überbenutzten Begriff "Sprung über die Elbe" - schließlich ist dieser schon längst gesprungen. Außerdem erscheint mir der geplante See als etwas zu dominant in diesem Aspekt.

Kommentar zum Entwurf: 
Besonders bei diesem, aber auch bei anderen Entwürfen und teilweise den Planungen insgesamt, frage ich mich, wo die Verbindung zur Veddel bleibt. Statt Verbindung werden hier HochhausRIEGEL als Abgrenzung vorgesehen... Ein sehr deutliches Zeichen welche Rolle die Veddel in diesen Planungen spielt - keine! Ich finde, es braucht Entwürfe, die architektonisch aber ganz unbedingt auch inhaltlich wirkliche, erkennbare und erlebbare Verbindungen zwischen dem neuen Stadtteil und der Veddel herstellen. Dazu sollte sich nicht nur mit Fantasien, sondern auch endlich mit der Veddel beschäftigt werden!

Kommentar zum Entwurf: 
Für gefühlt jede Autobahn in Hamburg schafft man es einen Lärmschutzdeckel zu bauen. Erst die 3 Deckel an der A7, jetzt für die geplante A26. Für eine gelungene Stadtreparatur und eine Verbindung der Veddel mit dem Grasbrook, braucht man meines Erachtens auch hier einen Deckel!

Kommentar zum Entwurf: 
Die Bewohnerschaft der Veddel ist eine ganz andere, wie sie der neue Stadtteil haben wird: viele Migrant*innen, viele junge Menschen mit wenig Perspektive, viele Familien in viel zu kleinen Wohnungen mit Alltagsproblemen, die sich teilweise um Armut, Überlastung, Arbeitslosigkeit drehen. Die Planungen zum neuen Stadtteil sollten genutzt werden, um auch die Veddel positiv zu verändern und an den WIRKLICHEN Problemen der Menschen dort anzusetzen. Wenn dies nicht geschieht wird hier ein Musterbeispiel für eine Zweiklassengesellschaft entstehen. Beispiel: vorgesehene geförderte Mietwohnungen werden zuerst den in beengtem Wohnraum lebenden Familien angeboten. In die frei werdenden kleineren Wohnungen ziehen Student*innen, kleinere Familien usw... Grasbrook und Veddel zusammendenken!

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf hat kaum das Zeug dazu mehr zu sein, als eine leblose Villenvorstadt. Es fehlt an städtebaulicher Dichte, um ein lebenswertes Quartier zu schaffen. Das Wasserbecken erschließt sich nicht, da der Grasbrook ohnehin von Wasser umschlossen ist. Mit diesem Entwurf gelingt sicher sicher kein "Sprung über die Elbe".

Kommentar zum Entwurf: 
An diesem Entwurf kann ich beim besten Willen nichts Positives finden. Ich hoffe inständig, dass er nicht weiter verfolgt wird. Nur einige Punkte: - Es fehlt ein Zentrum für Wassersport, d.h. für den Ruder- und Kanusport mit für die Elbe tauglichen Booten. Grasbrook wird der Wasserstadtteil in zentraler Lage Hamburgs. Es sollte selbstverständlich sein, das Wasser nicht nur vom Land, sondern auch vom Wasser aus mit eigener Kraft erlebbar zu machen. Ein Zentrum für den Ruder- und Kanusport bietet standorttypische Sportmöglichkeiten an dem hierfür am besten geeigneten Ort im Hamburger Elberevier. - Der See ist bei dem vielen vorhandenen Wasser vollkommen unsinnig. Er nimmt nur wertvolle Bodenfläche weg. - Der Entwurf wendet sich von den vorhandenen Wasserflächen ab und entwirft ein Dorf mit Dorfteich

Kommentar zum Entwurf: 
alle Kandidaten - eine Erweiterung der hässlichen Hafencity, extrem zementiert, alles extrem betoniert, fast ohne Bäume, ohne Rückzug und ohne Gärten vor Türen, zu viele Gebäude in unmittelbarer Nähe der Straße und zueinander, zu viele klotze Gebäude ohne attraktive und zukunftiger form des futurismus, wieder die grausam optik Gelbes Pflaster des Fassades, enge Gassen, zu schmale Straße wie Hafencity, zu viele Leute pro m², ein schreckliches neues Altona. sehr schleckt geplant wie Hafencity, überhaupt nicht 'des schönes Stadtes des Welts'--- Bitte 'Weniger ist Mehr'

Kommentar zum Entwurf: 
alle Kandidaten - eine Erweiterung der hässlichen Hafencity, extrem zementiert, alles extrem betoniert, fast ohne Bäume, ohne Rückzug und ohne Gärten vor Türen, zu viele Gebäude in unmittelbarer Nähe der Straße und zueinander, zu viele klotze Gebäude ohne attraktive und zukunftiger form des futurismus, wieder die grausam optik Gelbes Pflaster des Fassades, enge Gassen, zu schmale Straße wie Hafencity, zu viele Leute pro m², ein schreckliches neues Altona. sehr schleckt geplant wie Hafencity, überhaupt nicht 'des schönes Stadtes des Welts'--- Bitte 'Weniger ist Mehr' Und dann diese Peking die hat nur € 40 Millionen für eine Statik Nutzlose Monument ähnliches wie Rickmers Rickmers... für gar nichts und die Politiker nicht besser uns Geld bezahlt. Es ist nur wieder Geld Veschwendung wie A7 Deckel, Umbau des Strasse wie Sülldorfer Kirchenweg ohne sinn für Fahrrad, eine Stückstrasse die ohne Sinn 5 Wünderschöne alte Bäume verloren sind, einfach so geschnitten, ohne transplantierung... d.h. warum haben wir Politiker die zu schleckt Städte Plannen ? Hamburg ist schon zu viele Konzentration überall, sehr Schmützige mit kriminelle Grafitti und LoveLocks Schlösser... eigentlich - wo ist der schöne Stadt des Welts ??? finde ich nicht

Kommentar zum Entwurf: 
Villen + See für die Gutbetuchten und eine riesige Wand als Abschottung zur Veddel. Das kriegt Hamburg hoffentlich besser hin.

Kommentar zum Entwurf: 
Herzog & De Meuron hat bereits herausragende Ikonen entworfen – aber dieser städtebauliche Entwurf geht kaum auf den Grasbrook ein. Die Lage und Beschaffenheit (sowie die Vorgabe einer sehr hohen baulichen Dichte) des Grasbrooks schreit geradezu nach einem urban gemischten Viertel mit besonderem Industrie-Hafen-Charakter. Aber HdM setzt allen Ernstes zwischen Norderelbe und Moldauhafen noch den künstlichen Grasbrooksee. Ich sehe keinen zusätzlichen Nutzen zu den genannten Wasserflächen. Die geringe Größe des Sees macht Segeln oder geschütztes Kanufahren (außerhalb der Norderelbe) kaum möglich. Und hinsichtlich der Wasserqualität fürs Schwimmen dürften m.E. erhebliche Fragezeichen bestehen. Es bleibt ein Teich zum Enten und Gänse füttern, was sich auch in den Liegewiesen unschön zeigen wird. Für mich wäre das eher geeignet für den ländlicheren Raum oder Vorstadt. Die soziale Segregation am See zeigt sich auch schon in diesen ersten Entwürfen. Zudem verlängert der See alle Wege und beansprucht so viel Raum, dass das tolle Dach abgerissen wird (m.E. DIE Landmark des Grasbrooks!) und die bauliche Dichte nur noch mittels Hochhausscheiben wie im Grindel zu erreichen ist. Wer will denn dort arbeiten oder sich nur aufhalten (Architektur, Düseneffekt etc.) Sieht aus wie ein Konzept aus den 60ern.Um das Ganze zu krönen werden die Hochhauscheiben wie Wehrmauern vor die Veddel gebaut. Lärmschutz muss man doch geschickter hinbekommen. Alles in allem, wird keine Urbanität erzeugt, der Charakter des Grasbrooks ignoriert, eine unwirtliche Bürostadt errichtet und die Veddel abgeriegelt. Ich würde gerne die Begründung lesen, wie es dieser Entwurf in die nächste Runde geschafft hat. Es lässt Böses erahnen.

Kommentar zum Entwurf: 
Der mit Abstand schwächste Entwurf. Sogar die freiraumplanerischen Konzepte haben eine höhere Detailverliebtheit für den Städtebau gehabt. Die ganzen 'Riegel' in der südlichen Hälfte des Entwurfs (besonders das Hafentorquartier westlich des Saalehafens) sind überdimensioniert, uninspiriert und eine Form von Städtebau, die mit Recht vor 40 Jahren schon aus den Lehrsälen verbannt wurde.

Kommentar zum Entwurf: 
Liebe Jury, Womit hat sich dieser Entwurf denn für die nächste Phase qualifiziert? Herzog de Meuron sind sicher tolle Architekten, aber ob sie was von Städtebau verstehen, wage ich zu bezweifeln nachdem ich diesen Entwurf gesehen habe. Schade, dass die gute Arbeit von GMP und KCAP nicht honoriert wurde.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Jury muß sich da wirklich mal erklären. Wahrscheinlich ist der Name Herzog de Meuron genug, um weiterzukommen. Anders kann man sich das kaum erklären. Möchten Jurymitglieder ein Bonzendorf mit Teich? Wer aus der Politik sitzt in der Jury...?

Kommentar zum Entwurf: 
Das positive am Entwurf ist, dass er tatsächlich Neues wagt. Die Idee mit dem Grasbrook-See ist außergewöhnlich. Leider werden für die Realisierung dieser abgehobenen Ideen alle weiteren Zielsetzungen für dieses Stadtviertel über Bord geworfen: Keine städtbauliche Verbindung zwischen HafenCity, Veddel und Wilhelmsburg. Keine freiräumlichen Qualitäten: Die Südseite des Seeparks wird im ewigen Schatten der hohen Gebäude ungemütlich und kalt, kaum Raum für einen naturnahen Gegenentwurf zur durch Beton erstarrten HafenCity. Insgesamt wirkt dieser Entwurf sehr unmenschlich, entworfen vielleicht für Touristen die monumentale Bilder für ihre Selfies suchen, aber für Menschen die dort ihren Alltag verbringen sollen, bietet er nichts.

Kommentar zum Entwurf: 
Ich vermisse in allen drei Entwürfen - wie übrigens auch in der HafenCity - ein Wassersportzentrum, wo vereinsgebundener Wassersport durch Ruderer und Kanuten möglich ist, die eben in ihren Vereinen die Befähigung zur Nutzung der hafennahen Flächen erlangen.

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Kommentar bezieht sich auf alle Entwürfe: Es kommt sehr darauf an, eine Balance herzustellen zwischen Kleinteiligkeit und Intimität einzelner Bereiche des neuen Quartiers. Das ganze muß gedacht werden wie ein Biotop, ein feines Gefüge aus Wohnungen, kleinen Grünflächen, Läden, Zonen am Wasser, Radwegen. Ich denke dabei an die besten und lebendigen Quartiere in Hamburg, Paris, Utrecht. Für die Gebäude sollten wertige, solide, nachhaltige und vor allem traditionelle Materialien verwendet werden.

Kommentar zum Entwurf: 
Bei Wohnungsnot eine Wasserfläche planen? Das erschließt sich mir nicht ganz. Der Entwurf hat kaum städtebauliche Qualität. Nachbarn begeben sich nur schwer, es sind kaum Sichtbeziehungen zueinander vorhanden. Auch finde ich die Freiräume nicht gut gelungen, sie wabern nur so um Raum herum. Sie wirken nicht qualifiziert und nicht so, als würden sie nutzbar sein. Auch die Morphologie sieht eher nach Einfamilienhäusern aus, statt nach einem neuen urbanen Stadtquartier. Die bauliche Abgrenzung ist aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt. Es wurde oft genug darauf aufmerksam gemacht, dass der Grasbrook auf keinen Fall alleine betrachtet werden darf. Das sieht mir hier im Entwurf stark danach aus.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Schaffung von Flächen insbesondere für Handwerk und Kleingewerbe ist in dieser zentralen Lage und vor dem Hintergrund der Knappheit von innenstadtnahen, handwerksgeeigneten Flächen von Bedeutung. Positiv hervorzuheben ist bei dem vorliegenden Entwurf die Schaffung von Gewerbeflächen mit Werkhöfen sowie die geplante Nutzung der Bestandshallen - speziell des Lagerhauses „F“ - als Produktionsstätte für Handwerksbetriebe. Kritisch zu sehen ist vor diesem Hintergrund die Aussage, dass perspektivisch eine Umwandlung von Flächen des Hafentorquartiers in Richtung Wohnen angedacht ist, wenn die Flächen des O´Swaldkais umgewandelt werden. Angaben zur Ausgestaltung der konkreten gewerblichen Nutzungen (Gewerbe/ Arbeiten) müssen im weiteren Verfahren detaillierter ausgeführt werden. Darüber hinaus bitten wir darum, die Handwerkskammer in das weitere Verfahren einzubinden. Kontakt: *gelöscht wegen Datenschutz*