Team 2 Städtebau

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Den kompletten Entwurf (10 Planzeichnungen) können Sie sich hier als pdf herunterladen, ebenso die Präsentation vom Bürgerblick am 2.12.:

Kommentare

Kommentar zum Entwurf: 
Dieser Entwurf hat mir (interessierte Bürgerin, keine Architektin o.ä.) am besten gefallen, da er ohne massive Lärmschutzbebauung an der Grenze zur Vettel auszukommen scheint. Ich habe mir das von den Architekten am Modell auch erklären lassen nach Beendigung der Präsentationen und das schien Sinn zu machen. Sportflächen brauchen keinen Lärmschutz, Wohnen ist weit genug weg vom Lärm der Straße und der Bahntrassen. Wenn das stimmt, frage ich mich, was die anderen Büros dazu antrieb, solch massive an Plattenbauten erinnernde Blockbebauungen zu planen. Geht es darum, aus dieser Fläche möglichst viele erlöse zu generieren? Die Veddel (die nicht solchen Lärmschutz hat) würde damit faktisch ausgegrenzt. Da helfen auch keine hübschen Brücken oder Tunnel. Es wirkt, als wollten die Grasbrooker unter sich sein. Das kann politisch nicht gewollt sein. Sportflächen verbinden, ob man Fußballfan ist oder nicht - da kommen Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten zusammen.

Kommentar zum Entwurf: 
+ Sportstätten jenseits der Wohnbereiche, aber zentral gelegen und gut erreichbar von alle Quartieren, + unterschiedliche Gebäudehöhen, + Erhalt der identitätsstiftenden Gebäude (Freidach, Büro- Hochhaus) + Andordnung der der Gebäude als Windbrecher gegen den vorherrschenden Nord-West- Wind - Die begrünte weiche Uferkante zur unbesonnten Elb-Seite hin versperrt den Blick auf die City und wirkt eher trennend als verbindend im Sinne von dem Sprung über die Elbe. Die Gebäude sollte näher zum Elb- Ufer hin platziert werden mit einer Spiegelung der harten Kante des Baakenhöfts. Die weiche Kante sehe ich eher auf der sonnigen Südwest-Seite vor der Promenade am Moldauhafen, der hier renaturiert werden kann. Hier ist der Ort für Erholung unter schattigen Bäumen.

Kommentar zum Entwurf: 
Auch wenn mir die Ausgestaltung dieses "Lärmschutzriegels" aus Bürobauten meiner Meinung nach wegen ihrer Einfallslosigkeit eine architektonische Katastrophe ist (da hilft auch eine moderate Begrünung nicht), finde ich insbesondere die Idee des Dachs interessant – man kann sich schon genau vorstellen, dass das zukünftig ein beliebter Veranstaltungsort werden wird und man sich dort sicher gern aufhält, wenn er denn nachts auch gut beleuchtet ist. Die Anordnung der Sportflächen ist in meinen Augen ideal gelöst und auch die Belieferung über Hubs begrüße ich sehr – das sollte definitiv Standard werden. Gerade mit Blick auf die Klimakrise möchte ich Sie bitten, Fassadenbegrünung an möglichst vielen Stellen in Betracht zu ziehen, das vermisse ich leider in etlichen laufenden Projekten und als Student der Stadtplanung erschließt sich mir nicht, weshalb dies nicht intensiver eingesetzt wird. Ich kann da nur auf Vorurteile spekulieren (z.B. Mauerwerksschädigung, welche sich aber auch umgehen lässt) – die Vorteile sind jedoch immens, nicht nur für das Mikroklima, die Biodiversität und die Luftqualität, sondern auch für das psychische Wohlbefinden und den Energieverbrauch der Gebäude.

Kommentar zum Entwurf: 
Bester Entwurf von allen! Neugierig machende Blicke aus der Bahn sind möglich. Eimnziger Schwachpunkt: Das Zentrum des Hafentorquartier als potentieller Lä#rmkorridor. Die Grünfläche zur weiteren hafennutzung macht auch keinen öffentlichen Sinn. Grünfläche ran ans Wasser und fertig. Der Pool, so simpel die Idee ist, paßt perfekt und sollte beibehalten werden.

Kommentar zum Entwurf: 
Gefälliger Entwurf. Was hier noch fehlt, ist eine Berücksichtigung der historischen Komponente der Denkmalgeschützten Lagerhäuser (Das haben die anderen Büros aber auch geflissentlich ignoriert). Es ist wichtig, die Stadtteile Veddel und Grasbrook gemeinsam zu planen und Flächen zu Schaffen, die die Bewohner selbst mit Leben füllen können. Dazu würde sich das Lagerhaus G als Stadtteilzentrum, Kulturraum und Gedenkstätte perfekt eignen. Wie soll der Veddeler Damm/Am Saalehafen verändert werden, dass hier überhaupt Menschliche Nutzung möglich ist? Im Moment sind das vier Spuren LKWs beinahe rund um die Uhr.

Kommentar zum Entwurf: 
Der einzige Entwurf, der für mich, durch die moderne und optisch ansprechende Glasarchitektur, nach 21. Jahrhundert ausschaut. Gefällt mir

Kommentar zum Entwurf: 
Für mich der beste Entwurf.

Kommentar zum Entwurf: 
Aus meiner Sicht ein exzellenter Entwurf, der in vielerlei Hinsicht der stärkste im Wettbewerb ist! Die allgemeine Bauhöhe verschafft einen sehr angenehmen urbanen Eindruck, der zeigt, dass Hamburg auch jenseits der Elbbrücken noch eine Stadt ist. Wünschen würde ich mir jedoch einige der langen Riegel durch kleinteiligere Bauten zu ersetzen. Vor allem der Riegel neben dem "Hafenmuseum Platz" versprüht einen ekelhaften 70er-Jahre-Charme. Die Einbindung der Brücken in diesem Entwurf halte ich für besonders gelungen. Jedoch möchte ich hier einmal eine Deckel-Lösung, wie an der A7 anregen. Solange die Zuggleise nicht unter der Erde verschwinden, wird es niemals einen gemeinsamen Stadtraum zwischen Veddel und Grasbrook geben. Da helfen auch Brücken nicht. Für besonders gelungen halte ich jedoch die vielfältigen Sportanlagen entlang der Bahngleise. Diese fügen sich enorm gut ein und besitzen eine sehr ansprechende Uferform. Für mich eindeutig das Highlight dieses Entwurfs! Hervorheben möchte ich ebenso die Verwendung interessanter Baukörper innerhalb dieses Entwurfs. Mir persönlich ist es wichtig, dass Hamburg sich von seinen aktuell üblichen kubischen Bauten loslöst und dynamischere, rundere Baukörper baut, welche das Wasser repräsentieren können. Der respektvolle Umgang mit der Historie, indem das lange Dach erhalten bleibt, halte ich für sehr gelungen. Wünschenswert wäre an dieser Stelle eine Art Streetfood-Market, der den Arbeitnehmern ein breitgefächertes kulinarisches Angebot bietet. Kritisieren an diesem Entwurf möchte ich die fehlenden Freiräume auf dem Hauptteil des Grasbrooks. Hier kann der Entwurf definitiv noch von den Ideen anderer Entwürfe profitieren! Außerdem würde ich mir wünschen, dass auf die breiten Einfallsstraßen verzichtet wird. Der Grasbrook bietet die Möglichkeit modernes Stadtleben neu zu definieren und gänzliche auf motorisierten Individualverkehr zu verzichten. Ich würde mir wünschen, dass diese Chance genutzt wird, einen Stadtteil in Hamburg zu schaffen, der international neue Maßstäbe im Städtebau setzt.

Kommentar zum Entwurf: 
Schöner Entwurf. Wichtig ist eine räumliche Brücke nach Wilhelmsburg zu schlagen und ein Freibad zu unsaltallieren.

Kommentar zum Entwurf: 
Ein spannender Entwurf, der städtebaulich absolut Sinn macht. Man schafft es hier meiner Meinung nach sehr gut, Hamburg neue Facetten zu verleihen ohne den Bezug zur Umgebung zu verlieren. Die Urbanität und bauliche Dichte des Entwurfs ist für so eine zentrale Lage durchaus angemessen (und mMn nötig, wenn man Zentrum und Elbinsel verbinden möchte). Mein einziger Kritikpunkt wäre die etwas zu lockere Gebäudestruktur entlang der Straßen. Etwas mehr Blockrand könnte es meiner Meinung nach schon sein. Hamburg hat bereits genug mit zerfaserten Blockrändern und schlechter Nachkriegsarchitektur zu kämpfen, es wäre schade wenn man am Ende solche Assoziationen weckt. Ganz positiv hervorheben möchte ich außerdem nochmal die Sportplätze am Wasser. Ich finde die absolut Idee genial. Ich kann mir vorstellen, dass dies sehr gut wirken würde. Alles in allem für mich der beste der drei Entwürfe!

Kommentar zum Entwurf: 
Ich stimme zu, gerne eine dichtere Blockrandbebauung. Die Neue Mitte Altona zeigt wie es geht.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Lage der Sportplätze, die urbane Dichte und der Erhalt des Trockendockdachs machen diesen Entwurf zu einem meiner Favoriten. Was noch verbessert werden sollte in der nächsten Runde: Lage des Parks (bisher seltsamerweise direkt an der Grenze zum Hafengebiet) und wichtig! bessere Übergänge zur Veddel. Da braucht es eine große Lösung, vielleicht so ähnlich wie die Brücke an der S Bahn Wilhelmsburg. An dieser Stelle auch Lob an die Stadt Hamburg für die U4 Haltestelle über dem Wasser. Das ist klasse! Man sollte aber in der Realisierung gleich 2-3 Haltestellen bauen. Grasbrook und dann ein Sprung über Spreehafen und eine Haltestelle in Wilhelmsburg, z. B. unter der Georg-Wilhelm-Str. Nur so lässt sich die Nachverdichtung in Wilhelmsburg verkehrlich verkraften. Die bisherigen Pläne der Verkehrsbehörde (= mehr Buslinien zur überfüllten S-Bahn) sind lachhaft und peinlich für eine Großstadt wie Hamburg.

Kommentar zum Entwurf: 
Sportflächen an der Bahn, nah an der Veddel sind eine gute Idee. Erholungsflächen und Grünanlagen an der Verkehrstrasse hätten leider eine Aufenthaltsqualität wie im Elbpark Entenwerder - unmöglich. Ich rate jedem, der hier ungeschützte Grünflächen andenkt, mal nach Entenwerder zu fahren. Gilt leider auch für die nördlichen Grünflächen an der Norderelebe- Nicht nur verschattet sondern auch zu laut. Falscher Standort für die Feierabenderholung...

Kommentar zum Entwurf: 
Der Entwurf bietet den besten städtebaulichen Entwurf für den kleinen Grasbrook. Die Blockstrukturen sind nachvollziehbar, variieren in der Dichte und bilden einen attraktiven Straßenraum. Schade ist jedoch, dass die Parks lediglich auf den "Restflächen" Platz finden und keinen zentralen Raum einnehmen. Der Bereich der Lagerhäuser am Saalehafen wurde jedoch stiefmütterlich behandelt und wird lediglich mit Sportflächen belegt. Hier scheint die "Stadt" zu Ende zu sein. Der Entwurf von Adept bietet eine deutlich höhere Qualität und bildet eine eigene und einzigartige Quartiersidentität in der erforderliche Dichte aus. Das bietet die Chance den attraktiven Stadtraum eines Tages bis nach Wilhelmsburg weiterzuentwickeln und so den Sprung über die Elbe bis nach Wilhelmsburg zu schaffen.

Kommentar zum Entwurf: 
+ Der Erhalt des Daches der Überseehalle gefällt mir sehr gut. - Trotz der vielen Anlegemöglichkeiten für Sportboote fehlt ein Zentrum für Wassersport, d.h. für den Ruder- und Kanusport mit für die Elbe tauglichen Booten. Grasbrook wird der Wasserstadtteil in zentraler Lage Hamburgs. Es sollte selbstverständlich sein, das Wasser nicht nur vom Land, sondern auch vom Wasser aus mit eigener Kraft erlebbar zu machen. Ein Zentrum für den Ruder- und Kanusport bietet standorttypische Sportmöglichkeiten an dem hierfür am besten geeigneten Ort im Hamburger Elberevier. - Der Lido-Pool erscheint mir vollkommen überflüssig. Schwimmen in der Elbe kann man höchsten 3 Monate im Jahr und einladend ist das schwebstoffreiche Wasser sicher nicht.

Kommentar zum Entwurf: 
Positiv fällt hier auf, dass dieser Entwurf ohne massive Bebauung entlang der Bahntrasse auszukommen scheint, stattdessen werden die Flächen entlang des Hafenbeckens durch Sportflächen genutzt, die nicht so lärmempfindlich sind. Die geplante Nutzung der Halle erscheint ebenfalls sehr verlockend. Solche teils witterungsgeschuützten Gemeinschaftsflächen bergen unglaubliches Potenzial! Die hochgeschossige Bebbauung Richtung Hafen erscheint stimmig.

Kommentar zum Entwurf: 
+ Sehr gut finde ich die Nutzung des Dachs sowie die Etablierung einer Gedenkstätte am ehemaligen KZ-Außenlager Dessauer Ufer (Lagerhaus G) - Den Ausdruck "Geschichte feiern" finde ich angesichts der kolonialen und NS-Vergangenheit des Hamburger Hafens (gerade am Lagerhaus G) problematisch.

Kommentar zum Entwurf: 
alle Kandidaten - eine Erweiterung der hässlichen Hafencity, extrem zementiert, alles extrem betoniert, fast ohne Bäume, ohne Rückzug und ohne Gärten vor Türen, zu viele Gebäude in unmittelbarer Nähe der Straße und zueinander, zu viele klotze Gebäude ohne attraktive und zukunftiger form des futurismus, wieder die grausam optik Gelbes Pflaster des Fassades, enge Gassen, zu schmale Straße wie Hafencity, zu viele Leute pro m², ein schreckliches neues Altona. sehr schleckt geplant wie Hafencity, überhaupt nicht 'des schönes Stadtes des Welts'--- Bitte 'Weniger ist Mehr'

Kommentar zum Entwurf: 
Der Entwurf ist sehr detailverliebt, die Ausgestaltung der Sport- und Freizeitbereiche ist vorbildlich. Meine persönliche Angst wäre, dass der Raum zwischen Bahntrasse und Saalehafen nicht genug durch Gebäude gefasst wird, um ein städtebaulich ansprechendes Gefühl zu vermitteln. Die gleiche Befürchtung hätte ich für die Grünflächen Richtung Hafen. Auf der anderen Seite ist so ggf. ein schöner Willkommens-Eindruck geboten, wenn man mit dem Zug aus Richtung Süden anreist.

Kommentar zum Entwurf: 
Ein Entwurf der es verstanden hat die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Durch die abwechslungsreichen Gebäude-Fußabdrücke entstehen spannende Plätze und Aufenthaltsmöglichkeiten, die Nachnutzung des Freidaches ist genial und die zusätzlichen Brücken stärken die Verbindungen zwischen den Quartieren und machen den Stadtteil mit Rad und zu Fuß erlebbar. Einzig die Anordnung der Freiflächen ist höchst seltsam: Zwar macht es Sinn Grünflächen wegen der Sonne nach Süden zu orientieren, aber wer will schon mit Blick auf Industrieanlagen im Park sitzen? Bei der weiteren Bearbeitung vielleicht lieber etwas weniger Beton am Moldauhafen und dafür dort mehr Grünflächen? Würde auch der ökologischen Bilanz gut tun.

Kommentar zum Entwurf: 
Ich kann mich vielen nur anschließen. Wirklich überragender Entwurf. Nutzungsdurchmischung, Nachbarschaft, Erholung, qualifizierte öffentliche Räume und eine bauliche Verbindung zur Veddel. Starke Arbeit.

Kommentar zum Entwurf: 
Die Schaffung von Flächen insbesondere für Handwerk und Kleingewerbe ist in dieser zentralen Lage und vor dem Hintergrund der Knappheit von innenstadtnahen, handwerksgeeigneten Flächen von Bedeutung. Positiv hervorzuheben ist beim vorliegenden Entwurf, dass die Bestandsgebäude am Moldauhafen über flexible Räume u. a. für Werkstätten verfügen. Angaben zur Ausgestaltung der konkreten gewerblichen Nutzungen müssen im weiteren Verfahren detaillierter ausgeführt werden. In den historischen Lagerhallen entlang des Saalehafens sollen ebenfalls Flächen für Handwerksbetriebe geschaffen werden. Darüber hinaus bitten wir darum, die Handwerkskammer in das weitere Verfahren einzubinden. Kontakt: *gelöscht wegen Datenschutz*