Zukunft der Eppendorfer Landstraße!

 

Das Verfahren pausiert!

Aufgrund der noch bestehenden Einschränkungen für große öffentliche Veranstaltungen pausiert das Verfahren. Hier informieren wir Sie über den Stand der Diskussion über die künftige Gestaltung der Eppendorfer Landstraße im Abschnitt zwischen Eppendorfer Markplatz und Kümmellstraße.

Im Beteiligungsverfahren zur Zukunft der Eppendorfer Landstraße wurde im Jahr 2019 intensiv darüber diskutiert, ob und wie die Aufenthaltsqualität im Abschnitt zwischen Eppendorfer Marktplatz und Kümmellstraße verbessert und Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr abgebaut werden können. Als Ergebnis der Planungswerkstatt, bei der 10 verschiedenen Konzeptideen diskutiert worden waren, hatte das Verkehrsplanungsbüro SBI Beratende Ingenieure zwei alternative Lösungsvorschläge entworfen.

Über vier Wochen im Winter 2019/2020 konnten diese Lösungsalternativen für die Eppendorfer Landstraße ihier im Internet kommentiert werden. Die Kommentare zu den Entwürfen finden Sie unterhalb des jeweiligen Entwurfs. Die Umfrage-Statistik können Sie unter dem Menüpunkt Umfrage aufrufen.

Die Bandbreite der Bewertungen ist groß. Bei einer abschließenden Veranstaltung soll daher gemeinsam diskutiert werden, welche Empfehlungen aus dem Verfahren der Bezirkspolitik gegeben werden können. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wird nun darauf gewartet, dass große öffentliche Veranstaltungen wieder ohne Einschränkungen stattfinden können.

(Bild: TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat die Bezirksverwaltung beauftragt, ein Beteiligungsverfahren durchzuführen, um zu ermitteln, ob und wie die Eppendorfer Landstraße im Abschnitt vom Marie-Jonas-Platz bis zum Eppendorfer Marktplatz durch eine Umgestaltung eine höhere Aufenthaltsqualität erhalten könnte.

In der ersten Phase wurden mit einer Befragung von Passant*innen und Gewerbetreibenden sowie bei der großen Auftaktveranstaltung am 16. September 2019 vielfältige Anliegen ermittelt. Es beteiligten sich vor allem Menschen aus dem direkten Umfeld. Die Vorstellungen sind sehr unterschiedlich. Es zeigt sich, dass zum Teil die heutige Aufenthaltsqualität und Atmosphäre im betroffenen Abschnitt als gut empfunden wird. Zum Teil werden aber auch erhebliche Konflikte vor allem zwischen Fuß- und Fahrradverkehr festgestellt, die sich den Seitenraum mit den Auslagen von Geschäften teilen.

Bei der Planungswerkstatt am 11.11.2019 wurden zehn alternative Ideenskizzen in Kleingruppen diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussion sind in der Dokumentation dargestellt. Die Diskussion der Konzeptideen hat gezeigt, dass ein Handlungsbedarf besteht und dass vor allem die Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr gelöst werden sollten. Ergebnis ist aber auch, dass die Frage, wie die Konflikte gelöst werden sollten, sehr unterschiedlich beantwortet wird. In der Kleingruppendiskussion, bei der sich die Teilnehmer*innen auf gemeinsame Empfehlungen einigen sollten, bekamen die "extremeren Lösungen" kaum Unterstützung. Die Ideen Schutzstreifen und Radfahrstreifen sowie Mischverkehr und Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich, bei denen der Konflikt zwischen Rad- und Fußverkehr gelöst und die Erschließung für den Kfz- und Busverkehr aufrecht erhalten wird, bekamen von mehreren Kleingruppen ein "Ja" auf die Frage, ob die Ideen weiter verfolgt werden sollten.

Unter Berücksichtigung fachlicher Rahmenbedingungen haben SBI Beratende Ingenieure aus diesem Ergebnis folgende alternative Lösungsansätze abgeleitet:

  • Konzeptidee A: Mischverkehr (Tempo 30)
  • Konzeptidee B: Schutzstreifen (b = 1,75m)

Sie können die Entwürfe auf der Seite "Entwürfe vergleichen" weiterhin einsehen. Hier finden Sie jeweils den Planungsausschnitt, einen Querschnitt im Vergleich mit dem heutigen Bestand und einen erläuternden Text. Zusätzliche können Sie den Gesamtlageplan jeder Variante unter Downloads herunterladen.

Bei der Abschlussveranstaltung werden SBI Beratende Ingenieure die Alternativen noch einmal vorstellen. Es gibt keine Vorfestlegung auf eine Lösung. Es besteht die Gelegenheit gemeinsam zu prüfen, welche Empfehlungen aus dem Beteiligungsverfahren für die Politik abgeleitet werden können. Wann die Abschlussveranstaltung nachgeholt werden kann, steht noch nicht fest.