Spreehafenviertel – neue urbane Nachbarschaften

 

Im Sommer 2017 beginnt das Workshopverfahren für das Projektgebiet Spreehafenviertel der IBA Hamburg im Norden Wilhelmsburgs. Bis Ende des Jahres werden internationale Büros einen städtebaulich-freiraumplanerischen Entwurf für das Quartier erarbeiten. Bürgerinnen und Bürger sollen an diesem Prozess aktiv mitwirken. Die erste Möglichkeit bot diese Online-Plattform.

Vom 8. bis 28. Juni waren alle Interessierten eingeladen, aktiv an dem Planungsprozess mitzuwirken. Auf dieser Seite konnten Anregungen, Ideen und Vorschläge für das Spreehafenviertel in Form eines Beitrags oder anhand eines Fragebogens gemacht werden. Auch die Beiträge aus der Auftaktveranstaltung am 15. Juni 2017, aus Stadtteilgesprächen und Aktionen im Stadtteil wurden hier eingepflegt.

(Bild: Matthias Friedel Luftbildfotografie)

Die Ergebnisse fließen in jetzt in den Workshop "Was brauchen wir in unserer Nachbarschaft?" am 5. Juli 2017 ein, in dem die Visionen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger zusammengefasst und als Bestandteil des Aufgabenpapiers den Planungsbüros mit an die Hand gegeben werden.
Im Rahmen des Planungsverfahrens sind im Herbst zwei öffentliche Workshops geplant, bei denen die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Planungsbüros, Fachexperten und Politik erste Ideen diskutieren und gemeinsam die besten Lösungen für das Quartier erarbeitet.

Im Dezember werden die Entwürfe von einem Auswahlgremium bewertet. Auf Basis des besten Entwurfs planen die IBA Hamburg und Bezirk Hamburg-Mitte in den nächsten Schritten weiter. Das Ziel ist, mit dem Spreehafenviertel ein urbanes, an den Bedarfen der künftig dort lebenden Menschen orientiertes Quartier mit einer vielfältigen Mischung von Wohnen, Gewerbe und Freizeit zu entwickeln und Verknüpfungen zu den bestehenden Nachbarschaften herzustellen.

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