Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Radschnellweg?

Radschnellwege ermöglichen mit ihrer geraden Linienführung und der Gestaltung ihrer Kreuzungen und Einmündungen ein besonders zügiges Vorankommen, verkürzen Reisezeiten und sind mühelos befahrbar. Sie sind optimal in die Stadt und in die Landschaft eingebunden und so breit, dass man entspannt nebeneinander fahren und überholen kann. Sie sind sowohl zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung als auch bei Dunkelheit komfortabel und sicher nutzbar. Radschnellwege sollen insbesondere für Pendler auch auf längeren Strecken attraktiv sein. Das bedeutet nicht, dass ein Radschnellweg immer vom Anfang bis zum Ende befahren wird oder dass dort schnell gefahren werden muss. Er ist auch für kürzere Etappen interessant, zum Beispiel, um zügig den nächsten Bahnhof zu erreichen.

Was sind die Hamburger Velorouten?

Das Hamburger Veloroutennetz umfasst 14 stadtweite Routen mit einer Gesamtlänge von rund 280 km. Dieses bezirks- und stadtteilübergreifende Rückgrat des Radverkehrs bündelt den Alltagsradverkehr auf möglichst verkehrsarmen Strecken und verbindet die Wohngebiete der inneren und äußeren Stadt mit den Stadtteilzentren und der City. Sie werden nach einheitlichen Grundsätzen und Leitlinien gestaltet und jetzt schrittweise umgesetzt. Anders als Radschnellwege, bei denen der Schwerpunkt auf längeren Strecken im Stadt-Umland-Verkehr liegt, richten sich Velorouten in erster Linie an städtische Verkehre. Velorouten leiten den Radverkehr in das „normale“ Straßen- und Wegenetz, denn nicht überall kann aufgrund der dichten Bebauung ein hoher Radschnellwegstandard umgesetzt werden. Ziel ist es aber, den Radschnellwegstandard so weit wie möglich auch nach Hamburg hinein zu führen.

Was ist das Ziel der Machbarkeitsstudien?

In den Machbarkeitsstudien sollen für acht Untersuchungsräume in der Metropolregion Hamburg konkrete Trassen für Radschnellwege gefunden und ein Konzept mit möglichen Maßnahmen erarbeitet werden. Das ist notwendig, weil die Radschnellwege teilweise in dicht bebautem Umfeld oder in sensiblen Landschaftsbereichen verlaufen werden. Daher muss abgewogen werden, wo die bestmögliche Trasse liegen kann und wie der bestmögliche Ausbauzustand erreichbar ist. Es handelt sich bei den Machbarkeitsstudien also noch nicht um eine konkrete Bauplanung, sondern um eine Grundlagenuntersuchung, auf die eine Bauplanung aufsetzen kann.

Was ist der Anlass für die Online-Beteiligung?

Bei der Ausarbeitung der Machbarkeitsstudien für Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg gibt es ein zweistufiges Beteiligungsverfahren. In der ersten Stufe werden im Rahmen dieser Online-Beteiligung Wünsche und Ideen zur Streckenführung innerhalb der Untersuchungsräume gesammelt. Sie fließen in die konkrete Ausarbeitung von Streckenvorschlägen durch die Planungsbüros ein. In einem zweiten Beteiligungsschritt werden diese Vorschläge in Workshops vor Ort diskutiert und weiter ausgearbeitet. Die Veranstaltungsorte werden rechtzeitig bekannt gegeben, unter anderem auch hier.

Wie kann ich Vorschläge für Strecken und Orte eintragen?

Zum Erstellen Ihres Beitrags klicken Sie auf "neuen Beitrag verfassen", wählen ein Thema aus und geben Ihrem Beitrag einen Titel. Dann wählen Sie oben rechts in der Karte das Streckenwerkzeug (weißes Icon mit roter Linie) oder das Punktwerkzeug (weißes Icon mit senkrechtem Marker) aus. Damit setzen Sie per Mausklick eine Linie oder einen Punkt in der Karte. Linien beenden Sie durch einen Doppelklick. Wenn Ihr Beitrag keinen konkreten Ortsbezug hat, setzen Sie beliebig einen Punkt. Unter „Beschreibung“ können Sie Ihre Frage, Ihre Kritik oder Ihren Vorschlag ausführen. Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Beitrag außerdem den angezeigten Kategorien zuordnen. Das Ausfüllen des Captcha am Ende dient dem Spamschutz. Mit Klick auf "Speichern" wird Ihr Beitrag veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass wir im Falle eines Verstoßes gegen die Regeln Beiträge ohne Vorankündigung löschen (siehe FAQ Regeln).

Kann ich auch außerhalb der vorgegebenen Untersuchungsräume Vorschläge machen?

Wenn Sie Vorschläge oder Anmerkungen außerhalb der markierten Bereiche machen, müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Beiträge nicht berücksichtigt werden können. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Vorschläge deutlich abseits der Untersuchungsräume befinden.

Wie werden meine Vorschläge angezeigt?

Die Beiträge sind nach Themen sortiert mit farbigen Symbolen versehen. Häufungen von Beiträgen an einzelnen Orten werden in der Karte der Metropolregion als Zahlen dargestellt. Der Klick auf die Zahl öffnet die Liste der Beiträge. Um alle Beiträge sehen zu können, zoomen Sie bitte mit Hilfe von + und - in den entsprechenden Ausschnitt der Karte. Bei gedrückter Umschalt-Taste können Sie mit der Maus auch ein Zoom-Fenster aufziehen. Der Klick auf das farbige Symbol eines Beitrags öffnet den Text. Sie können die Beiträge auch nach Themen filtern: dazu bitte die entsprechende Kategorie auswählen und "Filtern" klicken.

Was passiert mit meinen Vorschlägen?

Alle Vorschläge zu den Machbarkeitsstudien werden nach Ende der Online-Beteiligung zum jeweiligen Untersuchungsraum gesammelt, sortiert und ausgewertet. Sie stehen den Städten, Kreisen und Landkreisen, die an den Machbarkeitsstudien beteiligt sind, sowie den Planungsbüros, die die Aufträge bearbeiten, für ihre Arbeit zur Verfügung. Auch nach dem Ende der Beteiligungsphase bleiben alle Vorschläge online stehen und sind jederzeit einsehbar. Dokumentationen und Auswertungen der Ergebnisse werden ebenfalls hier veröffentlicht. Ihre Vorschläge werden jedoch nicht individuell beantwortet.

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Jeder und jede darf sich an diesem Projekt beteiligen, so lange er/sie dabei die Regeln einhält. Bei Regelverstößen behalten wir uns die sofortige Löschung von Beiträgen und Kommentaren vor. Eine Vorwarnung oder Benachrichtigung erfolgt nicht. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Beiträge sachlich bleiben. Gehen Sie respektvoll mit den Positionen und Meinungen anderer um. Beiträge und Kommentare mit folgenden Inhalten sind nicht zulässig: Beleidigungen, rassistische Äußerungen, persönliche Angriffe, sexistische und pornographische Inhalte, politisch und religiös extreme Positionen, kommerzielle oder private Angebote von Waren oder Dienstleistungen.

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