Variante 2: Rad- und Fußverkehr queren die Elbchaussee gemeinsam

Diese Lösungsvariante sieht einen Schutzstreifen auf der nördlichen Straßenseite und einen Radweg bzw. Radfahrstreifen auf der südlichen Straßenseite vor. Die gesonderte Ableitung des Radverkehrs entfällt in dieser Variante. Zwischen Jenischpark und Hans-Leip-Ufer wird eine Fußgängerampel eingerichtet, die sowohl vom Fußgängerverkehr als auch vom Radverkehr genutzt wird, um die Straße zu queren. Auf der südlichen Seite werden die Radfahrer auf einen Radfahrstreifen geleitet. Alternativ können die Radfahrer den Elbe-Radweg benutzen.

Die Bilder (Standpunkt Südseite Elbchaussee, Blickrichtung West) zeigen die Bestandssituation (links) sowie eine Visualisierung der Lösungsvariante mit zwei möglichen Material-Ausführungen für den Gehweg (Mitte: „Gehwegplatten“ und rechts: „Gehwegplatten und Grand“).

Zur Lösungsvariante 1 für den Abschnitt Teufelsbrück

Placeholder for Social Share Privacy: 
 

Kommentare

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gut
Schlichte und logische Verkehrsführung.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gar nicht
Fehlende direkte Aufleitung auf den Elberadweg in Richtung stadtauswärts. Fahrrad-Schutzstreifen sind abzulehnen, da Kfz Führende durch eine solche Linienmalerei systematisch animiert werden den notwendigen Überholabstand von mindestens 1,5 m / 2,0 m gegenüber Radfahrenden nicht einzuhalten. Fahrrad-Piktogramme im Mischverkehr auf der Fahrbahn sind gegenüber Fahrrad-Schutzstreifen zu bevorzugen. Die Breite des Radfahrstreifens von nur 1,85 m entspricht nicht dem baulichen Regelmaß von 2,25 m. Auch beim Radfahrstreifen ist auf eine ausreichende Breite zu achten, nicht nur wegen des Überholabstands zwischen Kfz und Fahrrädern, sondern auch damit Radfahrende sich gegenseitig überholen dürfen. Es ist unklar, wie der Radverkehr am Jenischpark im Kurvenbereich etwa 200 m weiter stadteinwärts geführt wird.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gar nicht
Ein bidirektionaler Radweg ist mit 2m viel zu schmal und gefährlich geplant. Transportfahrräder und Anhängergespanne können locker 1,2m Breite aufweisen und dann müsste der Begegnungsverkehr auf die Fahrbahn ausweichen. Lieber eine Autospur wegnehmen und eine Einbahnstraße für die Autos machen. Wir haben nur einen Planeten und wollen den Radverkehrsanteil steigern.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gar nicht
Ein Zweirichtungsradweg mit nur 2m Breite? Baulich nicht vom KfZ-Verkehr getrennt? Gehts noch? 225cm sollte ein Radweg mindestens breit sein und zwar pro Richtung!!

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gar nicht
Gefällt mir nicht weil eine Ampel mehr geschaffen wurde. Wahrscheinlich noch als bettel Ampel für Fußgänger und Radler.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
Sollte aus Platzgründen eine Radwegführung durch die Grünanlage unumgänglich sein, dann bitte kein Zweirichtungsradweg in solch geringer Breite. Entweder nur Freigabe in eine Richtung oder deutlich breiter. Das Queren der Fahrbahn sollte ausschließlich durch LZA geregelt werden, jedoch nicht als Bettelampel sondern mit Sensoren.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gar nicht
Ich schließe mich Herrn Harders seinen Ausführungen an. Eine Ampel lehne ich ab. Wenn sie dann doch kommt, nur mit einer gleichen Sekunden Zeit für Fußgänger/ Radfahrende und KFZ Verkehr. Bei einer Bettelampel sollte sie spätestens nach 15 Sek. Umschalten.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
Positiv ist, dass zumindest durchgehende Schutz- und Radfahrstreifen vorgesehen sind. Diese sollten aber zumindest die Regelbreite aufweisen.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
Irgendwie fehlen den Planern ein paar Teilstücke und Ideen. Der Bereich West endet an der Baron-Voght-Straße mit einer Führung über den "Elbe-Radweg" über den Platz. Keine Aussage über die Führung an den Bushaltestellen. Dann ein Stück von Baron-Voght-Straße bis Hans-Leip-Ufer. Das problematische Stück bis Parkstr. (Abschnitt Mitte) wird nicht oder nur sehr nebulös beschrieben.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
Auch hier gilt: Ein Fußgängerüberweg ist gegenüber der Ampel vorzuziehen, weil Fußgänger*innen hier immer Vorrang haben. Die Ampel wäre höchstens dann vertretbar, wenn sie IMMER UMGEHEND nach dem Drücken für die Fußgänger*innen grün wird - egal, wie lange die vorherige Grünphase her ist. Leider sind auch hier die Spuren für Fahrradfahrer*innen viel zu schmal, seien es die "echten" Radwege, die Fahrradspur oder der Schutzstreifen ...

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
Diverse KO-Kriterien: - 2m sind viel zu eng bei gegenläufigem Zweirichtungsradverkehr und daher gefährlich - Schutzstreifen sind Gefährdungsstreifen - zu enge Wege für Radverkehr auch bei Streifen - Bettelampel benachteiligt Fußgänger, die hier in großer Zahl unterwegs sind

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
Der Zebrastreifen am Jenischpark darf nicht durch eine Ampel ersetzt werden, da dies eine extreme Benachteiligung von Fußgängern und Radfahrern darstellt. Von anderen Stellen ist bekannt, dass solche Fußgängerampeln gerne von PKW bei Rot überfahren werden.

Bewertung: 
Der Entwurf ist ok
- Die Aufstellflächen für Radfahrer*innen in den Abbiegetaschen sind viel zu klein. Ein Fahrrad mit Kinderanhänger würde diese bereits komplett ausfüllen. - Die Einrichtung einer Ampel könnte eine deutliche Verschlechterung für den Fußverkehr darstellen. Wir bevorzugen daher einen Zebrastreifen (Fußgängerüberweg). Um die Sicherheit zu erhöhen sollte dieser aufgepflastert werden und durch sog. „Heifischzähne“ (dreieckige Markierungen) angekündigt werden. Diese Maßnahme würde deutlich Geschwindigkeit aus diesem Bereich nehmen. - Die Unübersichtlichkeit und Enge dieses Bereits machen aus unserer Sicht eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 für den Bereich zwischen Teufelsbrück bis zum Ende des Chinesischen Konsulates notwendig

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gar nicht
Die Ampel statt bewährtem Zebrastreifen bedeutet eine Benachteiligung von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen nach dem Umbau. Bisher haben sie hier Vorrang. Tempo 30 verringert ggf. Gefahren sowie der Einbau von Schwellen im Bereich vor dem Fußgängerüberweg. Die geplanten Radstreifen, -wege und Schutzstreifen sind zu klein bemessen (siehe auch viele Ausführungen in anderen Kommentaren). Hamburg entfernt sich mit der Planung des Umbaus der Elbchaussee immer weiter vom Plan einer Fahrradstadt. Ich schlage eine Einbahstraßenführung vor. dabei wird eine bisherige PKW Spur gemeinsam für Bus und Fahrrad geplant sowie in die Gegenrichtung ein mindestens 2,50 m breiter, vom Autoverkehr deutlich getrennter Fahrradweg auf der Straße. Tempo 30 ist m.E. obligatorisch vorzusehen.

Bewertung: 
Der Entwurf ist ok
Die Aufstellflächen für Radfahrer in den Abbiegetaschen sind viel zu klein. Ein Fahrrad mit Kinderanhänger würde diese bereits komplett ausfüllen. Die Einrichtung einer Ampel könnte eine deutliche Verschlechterung für den Fußverkehr darstellen. Ich bin daher für einen Zebrastreifen bzw. Fußgängerüberweg. Um die Sicherheit zu erhöhen sollte dieser aufgepflastert werden und durch Haifischzähne (dreieckige Markierungen) angekündigt werden, sowie adäquat ausgeleuchtet werden. Diese Maßnahme würde deutlich Geschwindigkeit aus diesem Bereich nehmen. Die Unübersichtlichkeit und Enge dieses Bereiches machen eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 für den gesamten Bereich Teufelsbrück notwendig.

Bewertung: 
Der Entwurf ist ok
Die Aufstellflächen für Radfahrer*innen in den Abbiegetaschen sind viel zu klein. Ein Fahrrad mit Kinderanhänger würde diese bereits komplett ausfüllen. Die Einrichtung einer Ampel könnte eine deutliche Verschlechterung für den Fußverkehr darstellen. Wir bevorzugen daher einen Zebrastreifen (Fußgängerüberweg). Um die Sicherheit zu erhöhen sollte dieser aufgepflastert werden und durch sog. „Heifischzähne“ (dreieckige Markierungen) angekündigt werden. Diese Maßnahme würde deutlich Geschwindigkeit aus diesem Bereich nehmen. Die Unübersichtlichkeit und Enge dieses Bereits machen aus unserer Sicht eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 für den Bereich zwischen Teufelsbrück bis zum Ende des Chinesischen Konsulates notwendig

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gar nicht
Es fehlt die direkte Aufleitung auf den Elberadweg in Richtung stadtauswärts. Fahrradschutzstreifen bringen kaum etwas, da Kfz die gestrichelten Linien in der Praxis nach Belieben überfahren können und dies – ohne das es in realistischer Weise sanktioniert werden kann – auch tun. Zudem fühlen sich Radfahrer (und insbesondere ältere Mitbürger) auf viel befahrenen Straßen so unsicherer. Die Praxis zeigt auch, dass der nötige Überholabstand von mindestens 1,5 m / 2,0 m gegenüber Radfahrenden immer wieder nicht eingehalten wird.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
Keine Ampel zwischen Jenischpark und Elbe! Piktogramme für Mischverkehr auf der nördlichen Seite und Tempo 30 obligatorisch zwischen Chinesischem Konsulat und Teufelsbrück.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir gut
Logische Führung des Radvekehrs, so dass der zur Verfügung stehende Straßenquerschnitt gut genutzt wird. Die Radverkehrsführung in Variante 1 in Richtung stadtauswärts überfordert vermutlich viele Radfahrer die dort nicht regelmäßig unterwegs sind (Wechsel in die Mitte der Fahrbahn zum abbiegen auf dem Radweg, Höhe Schnitt B-B). Die Einrichtung einer Einbahnstraße, wie von einigen vorgeschlagen, erscheint mir aufgrund des fehlenden politischen Willen den Autofahrer einzuschränken leider nicht durchsetzbar.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
=== Sogenannte Fahrrad-Schutzstreifen sind kontraproduktiv! - Sie verschärfen sogar die Gefahr für Radfahrende === a) ... weil sie den Autofahrenden suggerieren, dass die KFZ-Spur bis direkt an den Schutzstreifen heran ausgenutzt werden kann - der vorgeschriebene Überholabstand zu Radfahrenden von je nach Situation 1,5 bis 2 Metern wird dabei so gut wie nie berücksichtigt. b)... weil sie Radfahrende vieler orten daran hindern, ausreichenden Abstand zu rechts neben dem Streifen parkenden KFZ zu halten. Ein ausreichender Abstand zu geparkten KFZ ist oft nur zu erreichen, wenn der Radfahrende fast auf der Linie oder sogar außerhalb des Schutzstreifens fährt - mit entsprechenden Reaktionen der Autofahrenden und mit gefährlichen Überholvorgängen (siehe Punkt a). c)... weil das Halten auf ihnen grundsätzlich erlaubt ist. Das gilt zwar offiziell nur dann wenn keine!! Radfahrenden behindert werden; in die Praxis sieht allerdings anders. Selbst bei unterstelltem guten Willen ist dieser Forderung kaum nachzukommen. d)... weil das Parken auf ihnen bislang von den Behörden weitestgehend geduldet wird und weil die Strafen dafür oft unter den Gebühren für legale Parkplätze sind. Somit locken Fahrrad-Schutzstreifen Autofahrende auf Parkplatzsuche regelrecht an. === Bei der Planung unserer zukünftigen Verkehrs-Infrastruktur muss bitte unbedingt beachtet werden === a) ... dass Kinder diese Rad-Infrastruktur ab einem Alter von 10 Jahren nutzen müssen! Eine Nutzung der Gehwege ist ab diesem Alter nicht erlaubt und mit Rücksicht auf Fußgänger auch nicht erwünscht. b) ... dass gerade beschlossen wurde, dass E-Scooter demnächst ebenfalls offiziell am Verkehr teilnehmen dürfen. Würde man sich im Ausland umschauen, würde man erahnen können was für einen Boom diese Gefährte in den nächsten Jahren erfahren werden. All diese Gefährte sollen sich nach derzeitigem Stand die Radinfrastruktur mit den Radfahrenden teilen. Neben dem kontinuierlich wachsenden Radverkehr muss diese Komponente in den Überlegungen zur Flächenverteilung Berücksichtigung finden. c) ... dass in der Praxis Autofahrende wie selbstverständlich baulich ungeschützte Rad- und Fuß-Infrastruktur zum Befahren und vor allem zum Abstellen ihrer ungenutzter Privat-KFZ nutzen und damit ihr persönliches Abstellproblem zum Problem aller anderen Mitmenschen machen. Alle anderen Verkehrsteilnehmer werden wahlweise blockiert, gefährdet, behindert. Einen Eindruck davon liefert eindrucksvoll der Hashtag #dasmussweg (https://twitter.com/dasmussweg) d) ... dass es keinen gesetzlichen Anspruch darauf gibt, dass ein ungenutztes privates KFZ jederzeit und überall im öffentlichen Raum abgestellt werden kann! Der Platz für ungenutzt in der Gegend herumstehende Privat- KFZ ließe sich vielerorts sehr einfach in sichere Infrastruktur für alle Teilnehmer des fließenden Verkehrs (Fuß/ÖPNV/Rad/KFZ) umwandeln. Die Grundstücke an der Elbchaussee sollten überwiegend groß genug sein, die KFZ der Anwohner aufzunehmen und Geschäfte gibt es so gut wie keine.

Bewertung: 
Der Entwurf ist ok
Bessere Variante, weil die ungeschützte 2.Querung entfällt. Mir ist nicht klar, warum eine Führung mit einer Baulichen Trennung nach Kopenhagener Vorbild hier möglich ist - in beide Richtungen. Meiner Ansicht nach reicht die vorhandene breite an der Stelle aus um bei einem 2-spurigen Verkehr dies einzurichten. Nur durch diese bauliche Trennung ist eine Verkehrsteilnahme der Radfahrer auf Augenhöhe mit den Autos möglich. Der Elbe-Radweg als Alternative ist für pendelnde Radfahrer als Alternative nicht ernsthaft gedacht?! Hier handelt es sich um einen Rad-Wanderweg der mit Schotter nicht ausreichend ausgebaut ist und durch Fußgänger massiv genutzt wird. Insbesondere ein den Wintermonaten.

Bewertung: 
Der Entwurf gefällt mir weniger gut
Ampel geht nur, wen sie innerhalb von Sekunden auf Grün für Radler und Fußgänger umspringt. Zurzeit halten die Autofahrer sofort an, wenn sich jemand dem Zebrastreifen nähert, auch morgens zur Rush-hour. Die Abbiegestreifen für Radler an der Ampel sind viel zu klein. Schutzstreifen sind mit die schlechteste Lösung, zumal an der Stelle (wie überhaupt auf der Elbchaussee) zu schnell gefahren wird. Da ist die Sicherheit für Radler nicht gewährleistet!